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Handwerk, Technik, Industrie

Tag des offenen Denkmals

Handwerk, Technik, Industrie
Tag des offenen Denkmals: Zehn Kirchen bieten am 13. September Einblicke und Programm

Erfahren, was man noch nicht wusste. Betreten, wo man sonst nicht hinkommt. Dazu lädt der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ ein. In Mannheim öffnen dazu 28 historische Gebäude ihre Türen. Zehn davon sind Kirchen.

Sie machen deutlich, wie stark Handwerk, Technik und Industrie die Architektur und damit das Stadtbild beeinflussen: die Kirchen legen Zeugnis ab für die Geschichte bestimmter Handwerks­zünfte, Gilden oder Innungen. Und sie sind imposante Beispiele für die handwerklichen Fertigkeiten und technischen Möglichkeiten, die zu ihrem Bau und auch ihrem Wiederaufbau notwendig waren. Sieben evangelische Kirchen und ein ehemaliges Gemeindehaus, zwei katholische Kirchen und die altkatholische Schlosskirche spannen dabei einen historischen Bogen von der Barockzeit bis in die 1960er Jahre.

Von Turmbesteigung bis Gruftbesichtigung

Zusätzlich zu  den Sonntagsgottesdiensten laden Kirchen in vielen Mannheimer Stadtteilen zu einem vielseitigen Programm ein.  Auf dem Pfingstberg  ist St. Theresia von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Axel Zimmermann erläutert, warum ihn als Restaurator die denkmalgeschützte Fassade vor besondere Herausforderungen stellte. Wer schon immer einmal auf den Turm der Feudenheimer Johanneskirche steigen wollte, hat um 10.30 Uhr Gelegenheit dazu. In der Epiphaniaskirche finden um 16 und 19 Uhr Führungen statt. Die für ihre Innengestaltung ausgezeichnete Matthäuskirche in Neckarau lädt um 21 Uhr ein zu „Musikalische Meditation mit meditativer Musik“. Im Stadtteil Lindenhof führt die Kunsthistorikerin Ursula Dann um 11 Uhr durch die Lukaskirche, die derzeit eine der Sehstationen Mannheim ist. Ein weit über Mannheim hinaus bekanntes Gotteshaus ist die Trinitatiskirche von Helmut Striffler in der Innenstadt. Sie  ist um 15 Uhr zu einer Führung geöffnet  – unter anderem mit Johannes Striffler, Sohn des Architekten. Die nahe gelegene CityKirche Konkordien  lädt um 12.30 und 14 Uhr zu Führungen ein. In der Jesuitenkirche hält um 15 Uhr Jesuitenpater Friedhelm Hengsbach einen Vortrag über „Menschen bauen sich Gotteshäuser, aber Gottes Geist wohnt im Menschen“, bevor Besucher um 16.30 Uhr einem Orgelkonzert  lauschen und um 18 Uhr die Heilige Messe mit Pater Franz Meures SJ feiern können. Die schräg gegenüber gelegene Schlosskirche der Alt-Katholiken bietet um 11.30, 12.30, 13.30 und 14.30 Uhr Führungen mit Orgelmusik und Gruftbesichtigung an. In der Christuskirche in der Oststadt spricht Pfarrer Stephan Scholpp um 10 Uhr in seiner Predigt über „Kirchengebäude als Heimat für Leute unterwegs“. Die Kirche ist von 11 bis 16 Uhr zu thematischen Kirchen- und Turmführungen geöffnet, bevor um 18 Uhr ein Kantatengottesdienst den Tag beendet.

Am „Tag des offenen Denkmals" sind in ganz Deutschland über 7500 historische Bauten und Stätten für Besucher geöffnet. Der Tag geht zurück auf die 1991 vom Europarat ausgerufenen „European Heritage Days", die Denkmale öffentlich bekannt machen sollen. 2014 waren in rund 2500 Städten in Deutschland etwa vier Millionen Besucher unterwegs. Infos zum Mannheimer Programm  und den Mannheimer Denkmälern: gibt es unter: http://tag-des-offenen-denkmals.de/laender/bw/kreisfrei/6124/. Foto Trinitatiskirche: Hans-Georg Merkel. (dv/schu)

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