Matthäusgemeinde Mannheim

Evangelische

Gemeinde Feudenheim

in Mannheim

Meldungen

Aus dem Ältestenkreis

Stand Mai 2018

Unsere Baustellen

Neubau Gemeindehaus und Kita

Im Außengelände der Johanneskirche wurden gerade die Arbeiten an der Grundleitungssanierung beendet. Das heisst, die Kanalanschlüsse für Abwasser wurden saniert und vergrößert und die Regenwasserrohre sind fertig repariert.

Die wichtigen Bodenuntersuchungen auf dem Gelände zwischen Hauptstrasse und Eberbacher Strasse und am Prinz-Max-Gebäude sind erfolgt und haben leider schlechte Ergebnisse zu Tage gefördert. Es war ja bekannt, dass es sich um einen schwierigen Baugrund handelt. Aber mit einem derartig schlechten Ergebnis hatte man nicht gerechnet. Es wurden nach längerem Stillstand auch erneut Setzungen im Bereich der Johanneskirche gefunden.

Deswegen können alle Baumaßnahmen (z.B. Abriß von Gebäuden, Tiefbauarbeiten für eine Tiefgarage) nur unter stark erschwerten Bedingungen durchgeführt werden. Der zu entsorgende Bauschutt ist nicht sortenrein. Er muß für die Deponie vorsortiert werden.

Alle diese Informationen würden zu einer deutlichen Überschreitung der vorgesehenen Neubaukosten führen.

Deswegen hat die Bauabteilung der EKMA zusammen mit dem Wettbewerbsarchitekten von Bau Eins eine Bearbeitung der Baupläne vorgenommen und die geänderten Entwürfe mit der Fachabteilung Stadtplanung Mannheim vorbesprochen. Die Ergebnisse dieser Beratungen werden in den nächsten Tagen erstmals der Gemeindeleitung vorgestellt. Wir sind auf die Ergebnisse sehr gespannt.

Aus diesen Gründen können wir zurzeit noch keine Termine für die Information der Gemeindeöffentlichkeit mitteilen. Sie folgen zur gegebenen Zeit durch Aushänge, im Internet und in den Gottesdiensten.

Sanierung Glockenstuhl Epiphaniasturm

Für die 5 Glocken werden nach 54 Jahren neue Joche gebraucht, die Klöppel werden erneuert. Die Läutemaschine, die Glockensteuerung und die Schalläden werden entsprechend umgerüstet und montiert. Die Aufträge an die Glockengiesserei Bachert werden erteilt. Für die Kosten konnten Zuschüsse der Denkmalpflege gewonnen werden.

Konsultationen Kooperationsregion Ost

Zur Kooperationsregion Ost der Evangelischen Kirche in Mannheim gehören die Gemeinden Feudenheim, Käfertal, Vogelstang und Wallstadt. Zusätzlich zu den Ältestenkreisen als Leitungsgremien der Gemeinden treffen sich die Synodalen dieser 4 Gemeinden regelmäßig im Regionalausschuss, um Themen der Zusammenarbeit zu besprechen.

In diesem Jahr finden anstelle einer umfangreichen Visitation der einzelnen Gemeinden unserer Region sogenannte Konsultationen statt. Eine Kommission des Stadtkirchenrats (Dekan Hartmann, Frau Dänzer, Vors. Stadtsynode, Pfarrerin Komorowski, Frau Dettling, Schulkdekan Weisbrod und Fr. Herr, Vors. Regionalausschuss Ost) besucht die jeweiligen Ältestenkreise zum Austausch über die Stärken und Potentiale und auch über Schwächen der Gemeinden, über die Entwicklung der Bezirksgemeinde und die Zusammenarbeit in der Region.

Die Konsultation in Feudenheim findet am 20. Juni 2018 statt.

Auf der Rüste des Ältestenkreises (13.-15.Juli) werden wir uns mit den Ergebnissen der Konsultationsgespräche, den weiteren Entwicklungen unserer Neubauten und mit dem Thema „Herzenssache Gottesdienst“ beschäftigen.

Stadtsynode

Am 27. April traf sich die Stadtsynode zu ihrer Frühjahrssitzung. Wichtiger Tagesordnungspunkt war die Verabschiedung des Haushalts 2018/19 der Bezirksgemeinde Mannheim. Der vorgelegte Entwurf umfasste 498 Seiten, das Haushaltsvolumen beträgt für 2018: 68.584.613 € und für 2019: 70.251.469 €. Davon entfallen auf das Feudenheimer Budget 239.000 € (2018) und 246.000 € (2019).

 

Stand März 2018

Unsere Baustellen

Bis kurz vor Weihnachten wurden die sanierten Tore zum Kirchplatz montiert. Die fehlenden Handläufe an den Treppen zum Platz und dem Seiteneingang sind wieder angebracht. Vor dem mittleren Seiteneingang steht jetzt eine provisorische Rampe zur Verfügung. Damit ist die Minimalversorgung für gehbehinderte Kirchenbesucher wieder hergestellt.

Das Außengelände der Johanneskirche wurde bis auf einige Reste vom Baustellenzubehör gesäubert. Wir konnten daher in der äußerlich verschönerten Johanneskirche die Festtagsgottesdienste feiern.

Seitdem sieht es so aus, als ob nichts mehr passiert. Aber das täuscht!

Neubau Gemeindehaus und Kita:

Die Bauabteilung der EKMA und die BauEins-Architekten arbeiten mit Hochdruck an der Vorbereitung des Bauantrags, der bis Ende März/Anfang April 2018 fertig sein soll. Schon bis Ende Januar soll für die Haushaltsplanung der EKMA eine Rohkostenschätzung für das Gesamtprojekt vorgelegt werden.

Wichtige Teile der Planung betreffen Haustechnik und Brandschutz, Prüfung alternativer Energiekonzepte ohne fossile Brennstoffe auf Machbarkeit, Planungen des Außengeländes (speziell für die Kita und eine Rampe), die Tiefgarage und viele weitere Aspekte des Neubaus. Außerdem laufen Planung und Kostenschätzung zum Abriss von Prinz Max in Abstimmung mit den direkten Nachbarn Hauptstraße 31 und der katholischen Gemeinde.

Johanneskirche

Hier wird die noch ausstehende Innensanierung in Kombination mit neuen Maßnahmen wie Beleuchtung und Akustik geplant. Dazu gehört auch die Erneuerung der alten Elektroleitungen und der Stromversorgung der Orgel. Die Heizung der Kirche soll durch den Neubau mitversorgt werden. Die Umsetzung der Innensanierung und weitere Maßnahmen können nicht vor 2019/ 20 in Angriff genommen werden, da sie in Abhängigkeit zum Neubau des Gemeindehauses geplant werden. Wir sind aber im Gespräch wegen einer Lösung für den Chorraum, damit zwischenzeitlich das Gerüst entfernt werden kann. Alle Baumaßnahmen haben wegen der Staubentwicklung Auswirkungen auf die Orgel, die schon lange sanierungsbedürftig ist.

Generell müssen alle Abläufe wie Kauf/Abriss Prinz Max, Neubau von Gemeindehaus und Kita auf dem dann freigelegten Gelände, die Innensanierung der Kirche etc. in einem gemeinsamen Bauzeitenplan übereinander gebracht werden. Es handelt sich um eine sehr komplexe, anspruchsvolle Baustelle. Unser Neubau soll dem integrierten Klimaschutzprojekt der EKMA entsprechen, das zurzeit erstellt wird und von der Herbstsynode 2018 beschlossen werden soll.

Wir sind aber schon jetzt in unseren alten Gebäuden, die nicht mehr energetisch saniert werden können, zum Energiesparen aufgefordert. Deswegen macht unsere Gemeinde die ersten Schritte auf dem Weg zum Umweltzertifikat der Landeskirche, „Grüner Gockel“ genannt. Unsere Gruppen und Kreise, unsere Mieter können uns helfen beim Energiesparen, lassen sie nicht unnötig Licht brennen und reduzieren sie Einstellung an den Heizkörpern, wenn sie nach Hause gehen. Vielen Dank!

Stand November 2017

Johanneskirche
Im Oktober wurden die restaurierten Gitterzäune wieder montiert, die Sandsteinpfosten sind fertig. Jetzt warten wir auf den nächsten Akt: die fehlenden Tore und die Handläufe an der Treppe. Wir haben das Fehlen mehrfach reklamiert, bis jetzt ohne Erfolg. Eine provisorische bewegliche Rampe soll auch noch kommen.

Für die Sanierung der Grundleitungen für die Entwässerung auf der Westseite der Kirche laufen die Vorbereitungen. Falls das Wetter mitspielt, geht es dort in den nächsten Wochen weiter.

Für die Innenrenovierung der Kirche laufen ebenfalls die Vorplanungen, damit die Kosten ermittelt werden können. Hoffentlich geht es im nächsten Sommer an die Verwirklichung.

Neues Gemeindehaus und Kita
(Bonhoefferhaus)
Zurzeit wird rege von der Projektsteuerung der EKMA und den Mitarbeitern vom Architekturbüro Bau Eins an der Vorplanung zur Realisierung der im Mai vorgelegten Pläne gearbeitet. Änderungswünsche der Gemeinde und Kita-Mitarbeiter wurden besprochen. Die ersten geänderten Pläne können im Pfarrbüro während der Öffnungszeiten eingesehen werden. Die Entwurfsplanung soll im 1. Halbjahr 2018 fertig sein, bis Ende 2018 übergibt die Kathol. Gemeinde das Gelände von Prinz Max an die EKMA. Die Bauzeit für den Neubau wird wahrscheinlich 2 Jahre betragen.

Wir haben gewählt
Am 8.11.17 hat der Ältestenkreis drei Ältes­te aus 5 Kandidierenden nachgewählt und den Kreis damit auf 14 Mitglieder erweitert. Wir danken allen Kandidaten für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit und begrüßen unsere Neuen ganz herzlich:

Yvonne Brunner,
Katja Eisel-Rebscher
und Dr. Gabi Thürmann

Wir freuen uns auf die Verstärkung und auf neue Impulse für unsere Arbeit.
Die festliche Einführung in das Ältestenamt findet im Gottesdienst am 6. Januar 2018, 11 Uhr in der Epiphaniaskirche statt.
Bei dem anschließenden Eintopfessen im Gemeindesaal haben Sie auch Gelegenheit, die neuen Ältesten kennenzulernen. Eine persönliche Vorstellung folgt im nächsten Gemeindebrief.

Stand September 2017

Johanneskirche
Der Zugang zur Kirche war zwischenzeitlich erschwert durch Arbeiten an den Treppen-stufen der Seiteneingänge. Es fehlen leider noch die Geländer an den Treppen. Die Sandsteinpfosten sind erneuert bzw. geflickt worden. Die Sanierung der Zäune dauert noch, Steinmetze und Schlosser sind durch Krankheitsfälle zeitlich in Verzug gekommen. Für die Innensanierung der Kirche gibt es leider noch keinen Zeitplan.

Neues Gemeindehaus
und Kita (Bonhoefferhaus)
Im August haben die Planungsarbeiten begonnen, damit aus dem Wettbewerbsergebnis vom Mai ein Bauantrag für das neue Gebäude werden kann. Das Architekturbüro BauEinsArchitekten bekommt einen Architekten-Vertrag mit der EKMA, auch für den Abriss von Prinz Max. Außerdem muss das Büro die Pläne bearbeiten, da es Abweichungen von den Flächenvorgaben (Gebäuderichtlinien) der Landeskirche gibt. Auch von Kita und Gemeinde sind Änderungswünsche vorgelegt worden. Bis zum Frühling 2018 soll die Bauantragsreife erreicht sein. Dann kann auch der Abrissantrag für das Gebäude Prinz Max gestellt werden. Bis zum Herbst 2018 sollten dann alle Vorbereitung für einen Baubeginn im Frühjahr 2019 geschafft sein. Dazu gehört natürlich auch die Finanzierungsplanung.
Wir sind sehr gespannt auf die weiteren Planungsgespräche mit Frau Acker, der zuständigen Architekten in der Bauabteilung der EKMA.

Epiphaniaskirche
Aus den Einnahmen aus Vermietungen der Kirche und dem Erlös der Blutspendeaktion im Mai hat die Gemeinde
einen neuen Läufer gekauft. Wir freuen uns, dass die Vermietungen sehr gut laufen und demnächst auch mit den Sanierungsarbeiten an der Kirche begonnen werden kann.

Stand Mai 2017

Zum Konfirmationssonntag konnte endlich das Gerüst an der Vorderfront der Kirche abgebaut werden. Wir hatten schon fast vergessen, wie schön die Fassade aussieht!
Die anderen Arbeiten, die inzwischen erledigt wurden, sind nicht so einfach zu erkennen. Die Instandsetzung des Schornsteins ist beendet, Blitzschutz und Schneefanggitter wurden montiert. Die Außentür zur abgerissenen Sakristei wurde ordentlich zugemauert.
Die Arbeiten an den Maßwerkfenstern sind fast beendet, die Dachdecker müssen noch die restlichen Flächen des Chordaches fertigstellen. Sicherheitshalber wurden nochmal Kontrollmarken für die Stabilität des Gebäudes, besonders an der Westseite, angebracht. Wenn die restlichen Gerüste abgebaut sind, können diese Markierungen abgelesen werden. Die Ergebnisse sind Voraussetzung für die weiteren Arbeiten im Inneren der Kirche. Gleichzeitig wird der unterirdische Verlauf der Abwasserkanäle erforscht. Das ist Voraussetzung für die weiteren Arbeiten im Außengelände der Kirche.

Wettbewerb Neues Gemeindehaus
und Kita (Bonhoefferhaus)

Am 18.5.2017 fand die Jurysitzung für die eingereichten Wettbewerbsbeiträge statt. Wenn sie diesen Beitrag lesen, ist das Ergebnis bereits der Öffentlichkeit präsentiert worden. Im Preisgericht war unsere Gemeinde durch Dorothea Horz (Vorsitzende des Ältestenkreises) und Pfarrer Dr. Alexander Bitzel vertreten. Insgesamt waren an der Entscheidungsfindung 10 Personen stimmberechtigt beteiligt (Architekten, Vertreter der Kirchenverwaltung und der für die Tageseinrichtungen für Kinder Zuständigen).
Nutzen sie die Möglichkeit die Entwürfe zu besichtigen, die bis Anfang Juni im Bonhoefferhaus ausgestellt werden. In der Gemeindeversammlung am 1. Juni können sie sich eine Meinung bilden. Herzliche Einladung dazu.

Spendendank

Sammlung für den restaurierten 300 Jahre alten Abendmahlskelch: Kelch und Fuß waren mehrmals gebrochen und unsachge­mäß repariert worden. Die Behebung dieser Schäden war eine komplizierte Arbeit für einen Goldschmied in Mainz. Außerdem wur­de der Kelch neu vergoldet. Die Kosten belau­fen sich auf 2.380 €. Inzwischen wur­den 1.129 € gespendet.
Für den Engelsbrunnen auf dem Fried­hof wurden bisher 837 € gespendet (Kos­ten 2.247 €).
Für die Unterstützung der uns anver­trau­ten Flüchtlingsfamilie haben wir 1.150 € erhalten, darin sind die Erlöse der Dezember-Blutspendeaktion im Epiphaniashaus von 850 € enthalten.
Wir danken allen Gebern ganz herzlich, weitere Spenden sind willkommen.

 

Stand Februar 2017

Johanneskirche

Mit dem Weihnachtsfest begann eine Pause bei den Bauarbeiten, die wegen des frostigen Wetters bis Ende Januar gedauert hat. Jetzt wurden einzelne Segmente der Glasfenster im Chorraum ausgebaut, um in der Werkstatt die bei genauer Untersuchung gefundenen Schäden zu beheben.

Sobald die Arbeiten an allen Fenstern beendet sind, können die Gerüste im vorderen Bereich abgebaut werden. Wann das Dach über dem Chorraum fertig gedeckt werden kann, hängt von der Witterung ab.

Als nächstes sollen dann die Sandsteinpfosten am Zaun zur Straße hin für die Restaurierung beim Steinmetz abgeholt werden.

Epiphaniasgelände

Die Ausschreibungsunterlagen für den Investorenwettbewerb werden zurzeit in Zusammenarbeit mit Stadtplanung Mannheim und EKMA von ProKiba, der Organisatorin der Ausschreibung, erarbeitet und sollen bis Ende Mai vorliegen.

Wettbewerb Neues Gemeindehaus und Kita - Bonhoefferhaus

Am 13.2.2017 erfolgte die Ausgabe der Auslobungsunterlagen an die 12 Teilnehmer des Wettbewerbs. Bis Ende April läuft die Frist zur Abgabe der Beiträge und Modelle. Die Jurysitzung findet am 18.5.2017 statt.

Der Wettbewerb zielt auf die Vergabe eines Planungsauftrags für Kindertagesstätte und Gemeindehaus auf dem um das Prinz-Max-Gelände erweiterten Gemeindegelände zwischen Hauptstraße und Eberbacher Straße.

Außerdem sollen Lösungsvorschläge für eine Neuordnung der Funktionen auf den vorhandenen Grundstücksflächen und für eine spätere Wohnbebauung vorgelegt werden.

Bauherr wird die EKMA sein. Für den konkreten Baubeginn liegt noch kein Termin vor.

Wir laden schon jetzt ein zu einer öffentlichen Gemeindeversammlung mit der Vorstellung der Wettbewerbsergebnisse. Nach Möglichkeit werden wir dabei auch einen Bericht über die Bauarbeiten an der Johanneskirche durch das Architekturbüro Behrens hören.

 

Stand November 2016

Unsere Baustellen

Wenn Sie diesen Gemeindebrief lesen, liegen einige wichtige Ereignisse bereits hinter uns, die  aber bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht stattgefunden haben:

Epiphaniasgelände

Am 16./17. November wurde über die eingereichten Entwürfe für das erste Verfahren, den Ideen-Wettbewerb für das Epiphaniasgelände, entschieden. Die Ausstellung der Beiträge mit den prämierten Arbeiten kann zum letzten Mal am 27.11.16 (16-17 Uhr) im Epiphanias-Saal besichtigt werden.
Zur Vorbereitung des zweiten Teils des Wettbewerbs erfolgt jetzt die Klärung der Grundlagen und Anforderungen für den baurechtlichen Aufstellungsbeschluss für die Auslobung des Investorenwettbewerbs, der im nächsten Frühjahr startet und die endgültige Entscheidung über die zukünftige Gestaltung des Epiphaniasgeländes bringen wird.
In der Gemeindeversammlung am 23.11.2016 im Epiphaniashaus wurden die Wettbewerbsergebnisse diskutiert.


Wettbewerb Neues Gemeindehaus
und Kita, Bonhoefferhaus

Wir sind einen wichtigen Schritt vorangekommen. Das Prinz-Max-Gelände kann von der EKMA gekauft werden und dementsprechend wir jetzt die Ausschreibung des Architektenwettbewerbs weitergeführt.

Vorgesehener Zeitplan:
2. 11. 2016 Bekanntmachung des Bewerberverfahrens, auf den Seiten der EKMA im Internet nachlesbar.  Die Auswahl der Bewerber erfolgt Mitte Dezember. Nach einer Preisrichtervorbesprechung erfolgt Ende Januar der Versand der Auslobung und der Wettbewerbsunterlagen. Am 3.4.17 endet die Abgabefrist für die Entwürfe, das Preisgericht tagt am 18.5.17. Bauherr ist die Evangelische Kirche Mannheim.

Johanneskirche

Leider musste die Innenrenovierung der Kirche verschoben werden:
Zurzeit werden die Glasfenster und die Sandsteineinfassungen repariert. Dafür wurden auf der Empore zwei kleinere Gerüste aufgestellt. Die Arbeiten am Dach über dem Chorraum haben sich verzögert, es musste noch ein morscher Balken ersetzt werden.
Der Denkmalschutz hat im Chorraum Spuren alter Wandbemalung entdeckt. Wir warten hier noch auf das Gutachten und die Empfehlung der zuständigen Fachleute, wie mit der Entdeckung weiter verfahren werden soll. Bei den Holzverstrebungen über der Empore müssen die vorhandenen Sicherungsmaßnahmen statisch überprüft  und wahrscheinlich verstärkt werden.
Fazit: Drittes  Weihnachten mit Gerüst.
Im Außengelände um die Kirche starten die Arbeiten im nächsten Frühjahr.

 

Stand September 2016

Unsere Baustellen

Vor jedem Gemeindebrief fragen wir uns: was wurde inzwischen geschafft, welche Pläne konnten umgesetzt werden? Hier das Ergebnis:

Johanneskirche

Im April wurde mit dem Gerüstaufbau begonnen. Inzwischen ist das Dach fast fertig saniert und neu gedeckt. Es fehlt noch das Dach über dem Chorraum. Dort muss ein Ringanker eingesetzt werden, damit der hufeisenförmige Anbau fest mit dem Hauptschiff der Kirche verbunden wird. Das war bisher nicht der Fall und hat über hundert Jahre gehalten. Durch die Bodensetzungen hatten sich aber Risse gebildet und die Sicherheit war nicht mehr gewährleistet

Für die Nachbarschaft deutlich hörbar wird seit Wochen die Außenfassade saniert, über 23.000 m Fugen werden kontrolliert, loses Material entfernt, Steine ersetzt und alles gereinigt. Um Staub und Nässe abzuhalten wurden die Fenster abgeklebt. Die Fenstereinfassungen werden als nächstes ausgebessert, auf der Empore müssen zwei Maßwerke gesichert werden, da es größere Spalten zwischen Glas und Mauerwerk gibt. Dort wird es demnächst zwei kleine Gerüste geben.

Die im Anschluss daran vorgesehenen Putz- und Malerarbeiten im Inneren der Kirche verschieben sich gegenüber der ursprünglichen Planung. Wahrscheinlich wird sich in diesem Jahr noch nichts tun, zumal zu diesen Arbeiten auch die Orgel-Einhausung gehört. Bis Weihnachten sollen die Außengerüste fallen, aber der Innenraum wird wohl weiterhin mit Gerüst dastehen, hier steht leider noch kein Termin fest.

Bedauerlicherweise kann bei der Kerwe im Oktober nicht wie gewohnt das Bewirtungszelt der Teutonia neben der Kirche aufgestellt werden, der Platz zwischen Gerüsten und Baucontainern reicht dafür nicht aus.

In 2017 folgen dann noch die Außenarbeiten an Zäunen, Außentreppen und die Verfüllung des Hohlraums neben der Westseite der Kirche.

Wettbewerb Neues Gemeindehaus

Es laufen weiterhin die Verkaufsverhandlungen über das Prinz-Max-Gelände zwischen EKMA und der katholischen Gemeinde. In diesem Monat soll der Stiftungsrat von St. Peter-und-Paul seine Entscheidung treffen. Danach erst können die vorbereiteten Ausschreibungsunterlagen für den Wettbewerb mit den konkreten Bedingungen zum Gelände fertiggestellt werden.

Wettbewerb Epiphaniasgelände

53 Architektenbüros haben sich für die Ausschreibungsunterlagen interessiert, am 20. Juli fand ein Rückfragenkolloquium statt, bei dem das Gelände und die Gebäude von Interessenten besichtigt werden konnten. Hier stellte sich das Preisrichtergremium den Fragen der rund 20 Besucher. Seitdem läuft der Wettbewerb.

Abgabetermin ist der 17. Oktober 2016. Der kirchliche Projektentwickler ProKiBa sichtet die Einsendungen (Pläne und Modelle). Am 16. und 17. November tagt das Preisgericht über die anonymisierten Entwürfe. Das Ergebnis wird veröffentlicht, die Arbeiten werden anschließend im Epiphaniashaus für Presse, Gemeindeglieder und Bürgerschaft ausgestellt. In dieser Zeit kann das Epiphaniashaus nur eingeschränkt von Gruppen und Kreisen genutzt werden.

Aus der Evangelischen Gemeinde Feudenheim sind Pfarrerin Löhr, ÄKR-Vorsitzende Dorothea Horz und für die Förderer von Epiphanias e.V. Dr. Werner Besier im Preisgericht abstimmungsberechtigt vertreten.

 

Stand Mai 2016

Stand des Wettbewerbs Epiphaniasgelände:

Hier gibt es noch keine Termine, aber die Ausschreibungsunterlagen für den Investoren- und Ideenwettbewerb sind inzwischen soweit abgestimmt zwischen EKMA, EOK Karlsruhe, ProKiba Karlsruhe und Stadt Mannheim, dass sie den zuständigen Gremien vorgelegt werden können.

Neues Gemeindehaus
Gemeindeforum am 6. April 2016

Als wir diesen Termin Anfang Februar festgelegt hatten, waren wir guter Hoffnung, dass bis April einige wichtige Voraussetzungen für die weiteren Planungen geschaffen sein würden und wir über die Umsetzung reden könnten.

Jetzt Ende April sieht es allerdings so aus, dass die Verkaufsverhandlungen mit den zuständigen Stellen der Katholischen Kirche für das Prinz-Max-Gelände noch nicht abgeschlossen sind. Die Ausschreibungsunterlagen für den Architektenwettbewerb werden in Karlsruhe vorbereitet, sind aber noch nicht fertig, unter anderem wegen der Frage, auf welchem Gelände letztendlich gebaut werden kann.

Im Jahr 2010 haben sich der Ältestenkreis, die Bauabteilung der EKMA und der Gemeindebeirat bereits einmal intensiver mit dem Projekt Neues Gemeindehaus neben der Johanneskirche beschäftigt. Wir haben Daten zur Nutzung erhoben, Wünsche und Anforderungen für eine der zukünftigen Gemeindearbeit entsprechende Gebäudeausstattung diskutiert. Dabei war auch klar, dass die Gebäuderichtlinien der Evangelischen Landeskirche entsprechend den gesunkenen Mitgliederzahlen unserer Gemeinde nur ein kleineres Gemeindehaus ermöglichen würden.

Die Umsetzung des Bauvorhabens erfolgte aus verschiedenen Gründen dann doch nicht so schnell wie erhofft. In 2014 wurden die Planungen neu angestoßen durch eine Machbarkeitsstudie. Sie führte letztendlich zum Stadtkirchenrats-Beschluss vom Mai 2015. Seitdem laufen die Wettbewerbsvorbereitungen sowohl für das Epiphaniasgelände als auch für das Gelände an der Eberbacher Straße. Neue Verzögerungen haben sich ergeben durch die Möglichkeit das neben der Johanneskirche liegende Grundstück von Prinz-Max in die Planung mit einzubeziehen.

Die Wettbewerbsvorbereitungen werden von ProKiba, Karlsruhe, geleistet.

Die Beschreibung der Wettbewerbsaufgabe lautet:

Ziel ist die Neuordnung der verschiedenen kirchlichen Nutzungen, deren Außenräume und Wegebeziehungen untereinander und eine anschließende Arrondierung der Teil-Grundstücke auf dem Gesamtgrundstück (rund um Johanneskirche und Pfarrhaus). Durch die Neuordnung der Nutzungseinheiten wünscht sich die Ausloberin eine Klärung der außenräumlichen Situation um die Johanneskirche, eine Verbesserung der internen Wegebeziehungen, der Orientierung und Synergien unter den kirchlichen Nutzungseinheiten an der Kirche.

„Wir wollen dort Räume, die freundlich, einladend und auf der Höhe der Zeit sind.“

Eine wichtige Grundlage für die Planungen sind die Gebäuderichtlinien der EKIBA. Wichtige Maßzahl ist die Mitgliederzahl der Gemeinde (derzeit rund 4400).

Um wie viel Quadratmeter wird es sich ungefähr handeln:

Gemeindehaus Hauptnutzfläche: rund 530 qm, einschließlich Saal, Nebenflächen (z. B. Küche) und Verkehrsflächen.

Bei der Kita sind die Verhandlungen mit der Stadtverwaltung, ob 4 oder 5 Gruppen finanziert werden können, noch nicht abgeschlossen.

Wie die Gebäude gestaltet werden und wie sie sich auf dem vorhandenen Grundstück verteilen werden, wird in dem Architektenwettbewerb ermittelt. Ein Preisgericht, in dem auch die Gemeinde vertreten ist, wird die Entwürfe beurteilen und die Auswahl entscheiden.

Schwerpunkte der regen Gespräche am 6.4. im Gemeindeforum waren der deutlich kleinere Gemeindesaal

150-200 qm wurden vielfach als zu klein moniert. Die derzeitige Größe des Bonhoeffersaals (340 qm mit Bühne) ist aber nicht finanzierbar und für viele regelmäßige Aktivitäten zu groß. Für die Gemeindearbeit werden 4 bis 5 mittelgroße Räume benötigt, die gleichzeitig von verschiedenen Gruppen nutzbar sind. Es werden schließlich auch die Gruppen aus Epiphanias umziehen. Barrierefreiheit, Küche, Lager und besonders genügend Stauraum waren ebenfalls Thema.

Wir planen ein Haus für zukünftige Nutzer und Nutzungen, denen das neue Gemeindehaus Heimat bieten soll. Es war an diesem Abend deutlich zu spüren, dass das Bonhoefferhaus mit seiner schönen Aussicht diese Funktion in den zurückliegenden 60 Jahren erfüllt hat.

Johanneskirche – es geht los!

Die Gerüstbauer haben ihren Auftrag erhalten. Bis zum Erscheinen dieses Gemeindebriefs [39/Pfingsten 2016] werden die Vorbereitungen für die Außenarbeiten zu sehen sein.

Ältestenrüste

Der Ältestenkreis leitet unsere Gemeinde. Um diese Gemeindeleitung mit der nötigen Besonnenheit, Klugheit und Klarsichtigkeit tun zu können, ist es notwendig, mindestens einmal im Jahr inne zu halten, eine Auszeit zu nehmen und neue Energie zu tanken. Dieses geschieht jährlich auf der Rüste des Ältestenkreises. In diesem Jahr findet die Ältestenrüste vom 15. bis zum 17. Juli im Haus der Kirche in Bad Herrenalb statt.

 

Stand Februar 2016

Unsere Baustellen:
Johanneskirche
Ab Mai beginnt für die Johanneskirche ein ereignisreiches Jahr. Durch die Bewilligung von Sondermitteln der Landeskirche werden im Lauf dieses Jahres folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
Fassadensanierung und Dachdeckung an den Teilen, die 2011/12 nicht durchgeführt wurden, statische Sicherungsmaßnahmen im Dach des Chores, Reparatur der Bleiverglasungen. Anschließend wird das Chorgewölbe neu verputzt und die Kirche innen gestrichen, die Toiletten saniert.
Vor der Kirche werden die Einfriedungen (Zäune und Sandsteinpfosten) saniert. Die Außenanlagen, die sogenannte Bastion, werden instandgesetzt, so dass die Westseite der Kirche wieder einen einladenden Anblick und nutzbaren Raum bietet.
Für diese Arbeiten werden innen und
außen Gerüste gestellt werden müssen. Auch die Orgel wird zeitweilig wieder eingepackt werden. Diese Arbeiten sollen innerhalb eines Jahres erledigt werden. Aber ein derart umfangreiches Bauprogramm muss natürlich auch mit Unvorhersehbarem und Verzögerungen rechnen und wir auch.
Es wird jedenfalls erneut Einschränkungen bei der Kirchennutzung geben. Aber die Aussicht auf eine Baumaßnahme aus einem Guss, durchgeführt von dem Architekturbüro Behrens zusammen mit der Bauabteilung der EKMA, die dann alle wesentlichen Schäden an der Kirche beseitigt, erleichtert uns sicher das Leben mit einer Baustelle.
Neues Gemeindehaus / Wettbewerbe
Die angekündigten Wettbewerbe für das neue Gemeindehaus und für das Epiphaniasgelände sind noch nicht ausgeschrieben worden. Die Überlegungen der EKMA zur Gestaltung haben sich in den zurückliegenden Monaten nochmals verändert.
Die Ausschreibungen für den kombinierten Ideen- und Investorenwettbewerb für das Epiphaniasgelände werden im März dem Stadtkirchenrat vorgelegt werden.
Der Architektenwettbewerb für das neue Gemeindehaus mit Kindergarten neben der Johanneskirche verzögert sich ebenfalls durch neue Entwicklungen hinsichtlich der Gebäude der Katholischen Gemeinde.

Gemeindeforum (Bonhoefferhaus, Mittwoch, 6. April, 20 Uhr)
Wir möchten mit Ihnen an diesem Abend die bis dahin vorliegenden Informationen und Pläne zum neuen Gemeindehaus  diskutieren, alte und neue Ideen zusammentragen.
Bis April sollten die aktuellen Informationen vorliegen, so dass wir eine entsprechende Einladung mit Tagesordnung gestalten können.
Bitte achten Sie im März auf die Aushänge in unseren Schaukästen und auf unserer Homepage.

Was passiert in Epiphanias?
Während die Fachleute noch darüber nachdenken, welches die beste Möglichkeit ist, den Verfall der Südfassade der Epiphaniaskirche zu verhindern und auch die Verhandlungen über die zukünftige Trägergesellschaft noch nicht abgeschlossen sind, sind die ersten Schritte zum Erhalt der Kirche und für eine Ausweitung der Nutzung bereits getan worden:
Die in den Wänden der West- und Ostseite liegenden Regenrohre wurden im Sommer saniert, sodass weitere Feuchtigkeitsschäden verhindert werden.
Die ersten Bänke konnten in Absprache mit den Denkmalschutzbehörden entfernt werden. Damit wurde auch für größere Ensembles Platz geschaffen.
Um diesen Raum besser ausleuchten zu können, bedurfte es einer neuen Beleuchtungsanlage, die energiesparend und effektiv arbeitet. Nicole Berry, Lichtdesignerin und Leiterin der Beleuchtungsabteilung am Nationaltheater Mannheim hat in Zusammenarbeit mit den Förderern von Epiphanias das Beleuchtungskonzept erstellt, die notwendigen Beleuchtungskörper besorgt und als Elektromeisterin die Montage übernommen. Mitglieder der Förderer von Epiphanias haben sie tatkräftig unterstützt und vor allem unser FSJler Jan hat als Bediener der Hebebühne Augenmaß und Fingerspitzengefühl bewiesen, sodass die Arbeiten in der Höhe sicher erfolgen konnten. Frau Berry, ihre Mitarbeiter und alle Helfer haben ihre Zeit und Arbeitskraft kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die LED Scheinwerfer wurden aus Spenden, die dem Förderverein der Gemeinde zu Gunsten der Epiphaniaskirche zur Verfügung standen und weiteren Spenden, die für dieses Projekt bestimmt waren, finanziert.
Die Installation dieser Anlage hat sich beim ersten Auftritt des Ensembles „Mannheimer Blech“ der Musikhochschule bereits hervorragend bewährt.
Die Musikhochschule hat großes Interesse an der Nutzung der Kirche. Proben- und Konzerttermine wurden bereits vereinbart. Auch das Kurpfälzische Kammerorchester (KKO) ist von dem Raum begeistert und möchte in unserer Epiphaniaskirche proben, CD-Aufnahmen machen und auch Konzerte geben.
Die zusätzlichen Mieteinnahmen kommen der Bewirtschaftung und Sanierung der Kirche zu gute.

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Stand Dezember 2015

Gemeindeversammlung 27.9.2015
Die gut besuchte Veranstaltung hatte zwei Schwerpunkte: Gemeindeentwicklung und Umsetzung der Beschlüsse des Stadtkirchenrates zu den Bauvorhaben unserer Gemeinde.
Jeweils im November erhalten wir die Zahlen zum Mitgliederstand:
2014 gab es 4417 Evangelische mit Hauptwohnsitz in Feudenheim, 2008 waren es noch 4892 Menschen. Die Reduzierung um 475 resultiert unter anderem aus der Anzahl von Kirchenaustritten, 2014 waren das 71 Menschen, in diesem Jahr sind es bisher nicht ganz so viele. Es treten viele junge Berufstätige aber auch Senioren aus. Anschließend berichtete ich über die Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinde.
Im Anschluss sprachen Verwaltungsdirektor Steffen Jooß und Dekan Ralph Hartmann über die Vorbereitungen für einen Architektenwettbewerb für das neue Gemeindehaus mit viergruppiger Kita auf dem Gelände neben der Johanneskirche, der im November ausgelobt werden sollte. Im kommenden Frühjahr soll dann ein Ideen- und Investorenwettbewerb für das Epiphaniasgelände folgen. Der Verkauf von Gelände ist notwendig, um den Neubau zu finanzieren, an dem sich die Landeskirche mit 1 Mio Euro beteiligen wird. Außerdem wurde die Finanzierung der zurzeit ruhenden Bauarbeiten an der Johanneskirche für das nächste Jahr angekündigt.
Es folgte eine kontroverse Diskussion über die Reduzierung der Kitaplätze um 2 Gruppen, die Aufgabe des Epiphanias-Kindergartens und die geplanten Geländeverkäufe.
Das Protokoll der Versammlung kann im Pfarramt eingesehen werden.
Ein wichtiger Wunsch der Anwesenden war, an der konkreten Planung des neuen Gebäudes beteiligt zu werden.
Was ist seitdem geschehen?
Anfang Oktober wurde bekannt, dass die Katholische Gemeinde in Feudenheim auch dabei ist, die Zukunft ihrer Kindertageseinrichtungen zu planen. Wegen Baumängeln soll innerhalb der nächsten vier Jahre eine Zusammenlegung beider Standorte ohne Reduzierung der Plätze erfolgen. Für unsere Planung interessant ist die angedachte Aufgabe der Gebäude von „Prinz-Max“. Hier ergäben sich plötzlich ganz neue Bebauungsmöglichkeiten für unser geplantes Gemeindezentrum. Deswegen ist der Architektenwettbewerb noch nicht ausgeschrieben worden. Stattdessen laufen Gespräche zwischen Vertretern von beiden Gemeinden, der EKMA und der Stadt Mannheim, die für die Kita-Planungen zuständig sind. Es geht natürlich um Geld, aber auch um mögliche Verzögerungen durch geänderte Planungsideen. Wir erwarten im November weitere Informationen der Entscheidungsträger. Wir werden Sie dann entsprechend informieren und gegebenenfalls zu einem Gemeindeforum einladen.
Epiphaniaskirche
Seit der Gründung der Initiative Rettet die Epiphaniaskirche und des Vereins Förderer von Epiphanias Feudenheim fanden viele Gespräche zwischen Vertretern der Evang. Kirche Mannheim (EKMA) und den Förderern statt. Es wurden von ehrenamtlich tätigen Bausachverständigen die Sanierungsmöglichkeiten der Kirche geprüft. Danach kann von geringeren Kosten als geschätzt ausgegangen werden. Es wurde mit der Denkmalschutzbehörde besprochen, welche Veränderungen in der Kirche möglich sind, damit eine bessere Nutzung als multifunktionales Kulturzentrum gewährleistet werden kann. Außerdem wurden Gespräche mit potentiellen Nutzern der Kirche geführt, die sich an den Betriebskosten beteiligen werden.
Es wurde aber noch keine Lösung für die zukünftige Trägerschaft und die damit verbundene Finanzierung gefunden. Hier sind EKMA, die Evang. Gemeinde Feudenheim und die Förderer von Epiphanias gemeinsam bereit, sich an der Entwicklung und Umsetzung zu beteiligen. Das ist die Voraussetzung für den Beginn von Bauarbeiten, die möglichst bald beginnen sollten. Wir hoffen auf eine einvernehmliche Lösung für die offenen Fragen.

Johanneskirche – Aktueller Stand
Die Badische Landessynode hat im Oktober ein Finanzierungsprogramm von 4 Millionen Euro zur Unterstützung von Baumaßnahmen an vier stadtbildprägenden Kirchen verabschiedet. Zu diesen Kirchen gehört erfreulicherweise auch unsere Johanneskirche. Im kommenden Jahr können daher die zurzeit auf Eis liegenden Arbeiten beginnen. Vorbereitungen hat das Architekturbüro Behrens bereits geleistet, jetzt kann die Auftragsvergabe geplant werden.
Leider werden wir zum zweiten Mal Weihnachten unter dem Gerüst feiern. Aber bevor nicht das Chordach erneuert wird, muss das Gerüst aus Sicherheitsgründen stehen bleiben.

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Stand September 2015

Gebäudeentwicklung

Seit 2008 beschäftigt das Thema Gebäudeentwicklung den Ältestenkreis und die Gemeinde. Es wurden viele verschiedene Pläne geschmiedet, bisher wurde noch nichts davon umgesetzt. Gründe dafür waren meistens das Fehlen der nötigen Mittel im Budget und geänderte Prioritäten der EKMA.
Seit der Gemeindeversammlung vom November 2014 wird es aber ernst mit den angekündigten Veränderungen. Die Beschlüsse des Stadtkirchenrates vom 12.05.2015 bilden die Grundlage für die beginnende Umsetzung:
Beschluss:
1. Der Neubau eines Gemeindehauses und einer viergruppigen Kita auf dem Gelände bei der Johanneskirche wird gemäß der vorgelegten Machbarkeitsstudie zeitnah geplant und umgesetzt.
2. Der Verkauf der entsprechend der Machbarkeitsstudie gerechneten Flächen auf dem Gelände bei der Johanneskirche und dem Gelände um die Epiphaniaskirche (heute: Gemeindehaus, Kita, Pfarrhaus) wird durch die Verwaltung vorbereitet und projektiert. Die Verkäufe werden jeweils durch den Stadtkirchenrat beschlossen.
3. Die Finanzierungsvorgaben sind entsprechend der Haushaltsbeschlüsse einzuhalten. Die Evang. Kirche in Mannheim wird keine Mittel zur Gebäudesanierung der Epiphaniaskirche zur Verfügung stellen.
4. Die Verwaltung wird beauftragt, das Grundstück im Bereich der Epiphaniaskirche neu vermessen zu lassen und den Grundstücksteil, auf dem das Kirchengebäude aufsteht, als selbständigen Teil
heraustrennen zu lassen.
4a. Die Verwaltung wird beauftragt, die Verhandlungen mit dem Verein „Förderer von Epiphanias Feudenheim e.V.“ aufzunehmen, um Sanierung, Erhaltung und den Betrieb eines „multifunktionalen Veranstaltungszentrums Epiphaniaskirche Feudenheim“ in einer rechtlich abgesicherten Form einer noch zu schaffenden Trägerkonstruktion zu projektieren.
5. Mit den Sanierungsarbeiten an der Epiphaniaskirche kann durch den zukünftigenTräger erst begonnen werden, wenn eine Trägerkonstruktion vorgestellt wurde, die nach sachlicher und juristischer Prüfung durch EKMA eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit erkennen lässt.

Dekan Ralph Hartmann hat in verschiedenen Pressemitteilungen die Öffentlichkeit über die geplanten Vorhaben informiert. Der Verein „Förderer von Epiphanias Feudenheim e.V.“ hat inzwischen in verschiedenen Veranstaltungen seine Ideen zur Gestaltung der Epiphaniaskirche und des umliegenden Geländes vorgestellt. Die Initiative „Rettet den Epipha­nias-Kindergarten“ will die Verringerung der Kita-Plätze verhindern und den Standort Epiphanias erhalten wissen. Diese Themen beschäftigen natürlich die Evang. Gemeinde in Feudenheim, aber auch die Bürgerschaft vor Ort.
Der Planungsstand der EKMA wird in der angekündigten Gemeindeversammlung vorgestellt und mit hoffentlich zahlreichen Gemeindegliedern diskutiert. Dekan Ralph Hartmann und weitere Vertreter der EKMA werden anwesend sein.

Offener Brief des Dekans (September 2015)

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Feudenheimerinnen und Feudenheimer,
die Situation in Feudenheim macht allen, die in Mannheim auf der Ebene der Stadtgemeinde oder vor Ort in Feudenheim Verantwortung tragen, zu schaffen. Wir haben mehrere Jahre um die Lösung unserer Gebäudeprobleme in Feudenheim gerungen. Es ist offensichtlich, dass die kirchlichen Gebäude einen immensen Sanierungsbedarf haben: Die beiden Gemeindehäuser mit ihren angeschlossenen Kindertagesstätten sind konzeptionell, energetisch und substantiell veraltet. Die Johanneskirche ist stark beschädigt und wird nur mit Hilfe eines Sonderprogrammes für stadtbildprägende historische Kirchen der Landeskirche saniert werden können. Die Epiphaniaskirche hat aufgrund ihrer Konstruktion einen Sanierungsbedarf von fast 2 Millionen Euro. Nachdem wir unser Abrissvorhaben für das gesamte Epiphanias-Areal im Herbst 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt und Gelegenheit zur Bürgerbeteiligung gegeben haben, sind wir nun in intensiven Gesprächen mit der Initiative „Rettet Epiphanias“ mit dem Ziel, die Kirche zu retten, d.h. sie einer Trägergesellschaft zu übergeben, die Sanierung und Betrieb eines multifunktionalen Veranstaltungszentrums übernimmt.
Deutlich formuliert sich der Schmerz über die Veränderungen und den Abschied von Gewohntem und Liebgewonnenem. Das ist verständlich und gehört zu Veränderungsprozessen dazu.
Es gibt auch Lust auf Neues, Gegenwärtiges, Frisches
Andererseits werden dadurch positive, zukunftsweisende Aspekte zugedeckt. Denn: Wir werden ein neues, modernes Gemeindehaus haben, eine neue Kindertagesstätte, die nicht nur heute, sondern auch in Zukunft den Kindern adäquate Möglichkeiten bietet und zeitgemäße pä-dagogische Konzepte und Angebotsformen erlaubt. Wir werden die Johanneskirche sanieren und für die kommenden Generationen erhalten. Uns ist daran gelegen, dass im Zentrum von Feudenheim an der Johanneskirche mit einer ansprechenden Platzgestaltung ein Kirchenareal mit kurzen Wegen zwischen unseren Einrichtungen entsteht. Es gibt auch viele Stimmen, die Lust auf Neues, Gegenwärtiges, Frisches haben. Dies wird an der Eberbacher Straße entstehen.

Respekt für die,
die Verantwortung tragen
Hin und wieder vermisse ich in Äußerungen den Respekt vor denjenigen, die in Feudenheim Verantwortung für die zukünftige Entwicklung unserer Kirche übernommen haben.
Natürlich trennt sich niemand gern von Gewohntem, wünscht sich niemand einen Rückbau unserer Infrastruktur. Wir haben Ende der 50-er Jahre auf die Herausforderung einer stetig wachsenden Mitglieder- und Bevölkerungszahl mit einer beachtlichen Ausweitung unserer Gebäude reagiert. Heute reagieren wir auf eine sinkende Mitglieder- und Bevölkerungszahl mit einer erneuten Konzentration unserer Gebäude. Es wäre unverantwortlich, den Rückgang der Gemeindeglieder in Feudenheim von ehemals ca. 10.000 auf derzeit 4.600 zu ignorieren. Gerade weil wir Kirche sind, müssen wir uns den gegenwärtigen Herausforderungen stellen und Zukunft gestalten, ohne künftige Generationen zu belasten. Unser Ziel ist ein Gebäudebestand, den wir auch mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln ordentlich unterhalten können.
Wir werden als Bezirksgemeinde eine große Summe an Kirchensteuermitteln für die Neubauten in Feudenheim zur Verfügung stellen. Weil diese Summe nicht ausreicht, müssen wir uns von Vorhandenem trennen und Grundstücke verkaufen. Ich habe großen Respekt insbesondere vor den ehrenamtlichen Mitgliedern des Ältestenkreises, die den Mut und die Größe haben, ihren persönlichen Abschiedsschmerz zugunsten einer verantwortlichen Entscheidung zurückzustellen und diese deutlich zu vertreten.

Neubau des Gemeindehauses
und der Kindertagesstätte
Für den Neubau des Gemeindehauses und der Kindertagesstätte an der Eberbacher Straße wird derzeit ein Architektenwettbewerb vorbereitet, um eine hohe architektonische Qualität und eine gelungene städtebauliche Einbindung des Areals in das Feudenheimer Zentrum zu gewährleisten.

Ideenwettbewerb und Investoren-wettbewerb für Epiphaniasgelände
Weil wir uns unserer Mitverantwortung für die Gestaltung des Stadtteiles bewusst sind, setzen wir den Verkaufsbeschluss des Stadtkirchenrats trotz der bereits vorhandenen Kaufangebote nicht kurzfristig um, sondern loben einen zweistufigen Wettbewerb aus, der neben den finanziellen auch stadtteilrelevante Kriterien berücksichtigen wird und an dem auch die Bürgerschaft teilnehmen kann
Das Verfahren beider Wettbewerbe stellen wir der interessierten Öffentlichkeit am 27. September in einer Gemeindeversammlung im Bonhoeffer-Gemeindehaus vor.
Wir wollen eine verantwortbare und zukunftsfähige Lösung für die Gemeinde in Feudenheim.
Nach der langen Phase der Diskussion ist es jetzt Zeit, zu handeln. Ich bitte Sie, unsere Bemühungen zu unterstützen, getroffene Entscheidungen mit zu tragen und den in diesem Sinne handelnden Personen mit Respekt zu begegnen.
Herzlich, Ihr

Dekan Ralph Hartmann

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Mai 2015

Baustelle Johanneskirche

Seit Dezember feiern wir Gottesdienste mit Gerüst im Chorraum. Wie lange noch?

Das Gerüst schützt vor eventuell herabfallenden Putzstücken. Es kann erst abgebaut werden, wenn von außen das Dach darüber abgedeckt wurde und die Schäden im Dachbereich behoben werden können. Diese Baumaßnahme ist in Vorbereitung. Durch die Personalveränderungen in der Bauabteilung der EKMA hat sich die Auftragsvergabe etwas verzögert. Das Gleiche gilt leider auch für die Arbeiten im Außenbereich der Johanneskirche.

Eine Lösung für den barrierefreien Zugang zu Kirche und Pfarrhaus wird erst im Zusammenhang mit den Planungen für das neue Gemeindehaus an der Eberbacher Straße gesucht werden. So lautet die Empfehlung des Evangelischen Oberkirchenrates. Wir hoffen natürlich, dass nach den anstehenden Entscheidungen des Stadtkirchenrates (12. Mai und Herbstsynode 13./14.11.2015) in absehbarer Zeit endlich ein sichtbarer Anfang gemacht wird. Wir sind gespannt!

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März 2015

Baustelle Johanneskirche

Die Wintermonate sind nicht die Jahreszeit für Bauarbeiten im Außengelände um die Johanneskirche und das Pfarrhaus herum. Aber die Vorbereitungen für die Ausschreibung und Auftragsvergabe laufen. Im April soll dann mit den Arbeiten an beschädigten Stützmauern, Sandsteinpfosten und Toren begonnen werden. Außerdem wird eine neue Rampe als Zugang zur Kirche vom Parkplatz aus gebaut.

Der mehrfach geänderte Plan für den Kirchplatz zwischen Pfarrhaus und Kirche kann weiterhin nicht ausgeführt werden wegen Einsprüchen aus der Bauabteilung in Karlsruhe.

Das Gerüst im Altarraum wird wohl noch eine Weile stehen bleiben müssen, da nochmals Putz entfernt werden soll. Die Ursachen der Schäden, die im Dach über dem Chor liegen, müssen von außen behoben werden. Auch hier kann man wohl erst im Frühjahr mit den Arbeiten beginnen, da noch genauere Untersuchungen zur Dachkonstruktion durchgeführt werden. Es fehlen genaue Unterlagen aus der Bauzeit. Außerdem sind die Reparaturarbeiten im Zusammenhang mit der Behebung von Kriegsschäden am Chor und Dach der Kirche nicht ausreichend dokumentiert.

Flächenreduzierung - eine unendliche Geschichte?

Die mit der Zusammenlegung unserer beiden Gemeindeteile von der Kirchenverwaltung angestrebte Reduzierung der Gemeindehausflächen (Ziel: Verringerung der Kosten für Gebäudeunterhalt und Bewirtschaftung bei sinkenden Gemeindegliederzahlen) geht nach 7 Jahren in eine neue Planungsrunde, weil jetzt auch die Epiphaniaskirche zur Disposition gestellt wird.

Anlässlich der Initiative Rettet Epiphanias hier eine Zusammenstellung des zeitlichen Ablaufs der mehrfach veränderten Planungen:

2011: Entscheidung für das Bonhoeffergelände als einzigen Gemeindehausstandort, Aufgabe des Epiphaniashauses. Eine Umsetzung der Entscheidung erfolgte nicht, da Finanzen und Mitarbeiter der Bezirksgemeinde Mannheim vordringlich mit Baumaßnahmen im Bereich Kindertagesstätten ausgelastet waren. Außerdem wurde ein wichtiger erster Teil der Dachschäden der Johanneskirche beseitigt.

2013: ein Gutachten über den Gebäudebestand (Machbarkeitsstudie) und die vorhandenen Grundstücke wurde von der Kirchenverwaltung in Auftrag gegeben; es wurden sicherheitsrelevante Schäden an allen Gebäuden der Gemeinde ermittelt. Die Ergebnisse der Studie und vergleichende Planungsideen für unsere beiden Standorte wurden dem ÄKR und der Gemeindeversammlung am 10.11.2013 vorgelegt. Diese Pläne gingen vom Erhalt der Epiphaniaskirche aus.

2014: Wegen der Bauschäden an beiden unter Denkmalschutz stehenden Kirchen wurde der Auftrag an die Firma Drees & Sommer nachträglich erweitert und am 13.1.2014 ein geändertes Gutachten abgeliefert. Außerdem hat das Dekanat ein Gutachten zu den Sanierungsmöglichkeiten der Betonschäden der Epiphaniaskirche in Auftrag gegeben.

Im Mai 2014 wurden die Ergebnisse dem ÄKR vorgestellt und mit der Kirchenverwaltung diskutiert. Der ÄKR wurde aufgefordert im Juli seine Stellungnahme hinsichtlich der gesamten Gebäudeentwicklung unter den geänderten Voraussetzungen, besonders hinsichtlich des Erhalts der Epiphanias-Kirche, abzugeben.

Im Ältestenkreis ergab die Abstimmung über Gemeindehausplanungen, Grundstücksverkäufe und möglichen Kirchenabriss ein geteiltes Votum. Dies wurde am 16. Juli 2014 mit dem Dekanat diskutiert. Damit lag das weitere Verfahren beim Eigentümer der Gebäude.

In einer Pressekonferenz des Dekanats wurde im August die Öffentlichkeit über den gefährdeten Erhalt der Epiphanias-Kirche informiert.

Auf der Gemeindeversammlung am 16.11.2014 hat Dekan Hartmann geänderte Vorschläge des Stadtkirchenrates zur Gebäudeentwicklung vorgestellt. Außerdem wurde ein Zeitplan mitgeteilt, der auffordert, realistische alternative Vorschläge im Dekanat einzureichen. Ziel: Entscheidungsfindung des Stadtkirchenrates im Mai 2015.

In dieser Phase der Beratungen befinden wir uns derzeit. Die Aktivitäten von „Rettet Epiphanias“ und die angekündigte Spende von 1,2 Mio. € der Engelhardt-Stiftung sind ein neuer Teil der Entscheidungsfindung.

Stellungnahme aus der Sitzung des Ältestenkreises mit dem Dekanat der Evang. Kirche Mannheim am 09.02.2015

Epiphaniaskirche Feudenheim

Wir begrüßen die bürgerschaftliche Initiative zur Rettung der Epiphaniaskirche. Die großzügige Spendenzusage von Horst Engelhardt lässt uns auf weitere Unterstützung aus der Bürgerschaft zur Finanzierung der notwendigen Sanierungen hoffen.

Die Idee der Konversion der Epiphaniaskirche in ein multifunktionales Veranstaltungszentrum ist eine sinnvolle Ausgangsbasis für Gespräche über eine mögliche zukünftige Konzeption. Wir werden gemeinsam mit der Initiative an einer tragfähigen Konzeption arbeiten.

Die Arbeit an der Konzeption und die Klärung der offenen Fragen braucht Zeit. Zu klären ist vor allem die Trägerschaft eines Veranstaltungszentrums und die Finanzierung der laufenden Bewirtschaftungs- und Unterhaltungskosten.

Darüber hinaus planen wir zeitnah die Umsetzung der im Herbst 2013 vorgestellten Konzeption unserer gemeindlichen Gebäudeentwicklung, d.h. des Neubaus eines Gemeindehauses und der Kita in der Eberbacherstraße.

Dekan Ralph Hartmann und Ältestenkreis der Evangelischen Gemeinde Feudenheim

Das liebe Geld

Die Kirche finanziert ihre Aufgaben nicht nur über die Kirchensteuern! Ein nicht unerheblicher Teil der Mittel besteht aus freiwilligen Gaben, die als Opfer, Kollekten und Spenden von uns gesammelt werden. Hier die Bilanz für 2014:

Opfer für die eigene Gemeinde: 10.663 €

Kollekten für kirchliche und diakonische Aufgaben außerhalb Feudenheims: 13.387 €

Diakoniesammlung: 2.800 €

Spenden Brot für die Welt: 16.500 €

Die Sammlung anlässlich des Kerzenscheinkonzerts ergab einen Erlös für die Flüchtlingshilfe von 656 €.

Darüber hinaus haben wir auch noch besondere Gaben erhalten: Spenden anlässlich von Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen, zum Gemeindejubiläum oder auch ohne erkennbaren Anlass.

Insgesamt ist da ein ganz beträchtlicher Betrag zusammengekommen, der sich aus kleinen und auch ein paar großen Gaben speist, nämlich 22.776 €!

Wir danken ganz herzlich für jeden Euro.

Nicht zu vergessen: helfende Mitarbeit und Kuchenspenden sind wertvoll, ohne dass sie als Geldwert in dieser Bilanz auftauchen.

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Dezember 2014

Am 16. November fand die jährliche Gemeindeversammlung in der Epiphaniaskirche statt.

Dieser Termin lag nach dem Redaktionsschluss dieses Gemeindebriefes, deswegen können wir hier noch keinen Bericht liefern. Auf der Tagesordnung der Sitzung standen neben dem Jahresbericht des Ältestenkreises die Vorstellung des Gutachtens zum baulichen Zustand der Epiphaniaskirche und die Vorschläge des Stadtkirchenrates zur Gebäudeentwicklung in Feudenheim durch Dekan Ralph Hartmann.

Aus dem Jahresbericht des Ältestenkreises möchte ich einige Zahlen zur Gemeindeentwicklung mitteilen:

Gemeindeglieder Stand 1.11.2014: 4417 + 422 mit Nebenwohnsitz

(2013: 4534 + 422 NWS)

Kirchliche Trauungen: 10

Taufen: 56

Konfirmanden 2014/15: 39

(Vorjahr: 34)

Bestattungen: 65

Kircheneintritte: 10

Kirchenaustritte 2014 (bis einschließlich Sept.):  57 (2013 insges. 32)

Die hohe Zahl der Kirchenaustritte (in allen Gemeinden Mannheims) beunruhigt uns sehr. Es sind Menschen aller Altersgruppen dabei. Auf unsere Nachfrage nach den Austrittsgründen (per Brief) ist die Kirchensteuer die häufigste Begründung. Als eine Ursache wird die geänderte Form des Einzugs der Kirchensteuer für Kapitalerträge vermutet. Die Ankündigung dieser Aktion durch die Banken hat auch Menschen, die gar keine Kirchensteuer zahlen müssen, verunsichert.

Wo bleiben aber christliche Solidarität und Dankbarkeit, wenn vermögendere Gemeindeglieder sich zurückziehen aus der gemeinsamen Finanzierung des kirchlichen Lebens und der Hilfsangebote der Diakonie?

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Kirchensteuer haben.

Aktuelles von den Baustellen

Nach dem Gemeindefest ging es los: endlich wird die Empore der Johanneskirche saniert. Die alten Wasserschäden der Seitenschiffe werden beseitigt. Die Arbeiten sind im Plan, zurzeit wird der Oberputz aufgebracht, damit die Malerarbeiten beginnen können. Gerüstabbau, Reinigung und Rückbau der Bänke sollen bis Anfang Dezember erfolgen.

Unerwartet fiel kurz vor dem Gemeindefest Putz von der Decke im Chorraum der Kirche. Eine erste Untersuchung brachte schlechte Nachrichten: die gesamte Decke ist an vielen Stellen hohl und kann jederzeit herunterfallen. Für eine genauere Untersuchung der Ursachen ist inzwischen wieder ein Gerüst im Chorraum aufgebaut. Der lose Putz soll abgeschlagen werden. Deswegen finden bis auf weiteres keine Gottesdienste in der Johanneskirche statt. Es entsteht wieder neuer Staub. Daher ist noch nicht klar, wann die Orgel ausgepackt werden kann.  Außerdem wird die Dachkonstruktion über dem Chor geprüft.

Alle Planungen für die Weihnachtsgottesdienste stehen noch unter dem Vorbehalt: hoffentlich können alle Termine der Handwerker eingehalten werden, hoffentlich gibt es keine neuen Überraschungen. Ein Weihnachten ohne die Kirche wollen wir uns aber nicht vorstellen!

Vor der Kirche sieht es auch nicht sehr einladend aus. Die Sandsteinpfosten wurden gekappt oder ganz entfernt. Sie werden saniert. Nur die Zäune und Tore haben sie noch gehalten, nicht umgekehrt!

Diese Arbeiten sind ein Teil der sicherheitsrelevanten Reparaturen im Außengelände der Kirche, die von der Bauabteilung vorbereitet werden. Die Pläne für den barrierefreien Zugang zu Kirche und Pfarrhaus liegen noch auf Eis, das EOK Karlsruhe hat weiterhin Vorbehalte. Unsere Einsprüche werden von Frau Metzler, die die Evang. Kirchenverwaltung leider zum 31.3.2015 verlässt, mit großem Engagement vertreten, hoffentlich doch noch mit Erfolg.

Auch die Fassade des Bonhoefferhauses wurde verpackt. Durch starken Regen und Sturm sind wieder einmal Teile des farbigen Putzes heruntergefallen.

Gemeindefest

Im Anschluss an den Festgottesdienst konnten wir bei bestem Wetter ein schönes, fröhliches Fest feiern mit vielen Gästen. Allen Helfern dabei sei herzlich für ihren Einsatz gedankt!

Für die Spenden für die Tombola, die von den Ältesten gesammelt und wie gewohnt perfekt von den Dienstagsdamen präsentiert wurden, bedanken wir uns bei den Geschäftsleuten und den vielen Privatspendern. Der Erlös des Festes durch Tombola, Bücherflohmarkt, Essens- und Getränkeverkauf und durch die vielen Kuchenspenden beträgt insgesamt 2.000,- €. Dieses Geld wird für die Johanneskirche verwendet werden. Wir werden darüber noch berichten, wenn wir klarer sehen, wie die Bauarbeiten weiter gehen.

Orgel

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten in der Johanneskirche werden auch einige Schäden an der Orgel behoben und an der Stimmung durch die Firma Lenter gearbeitet. Das bedeutet aber nicht, dass die eigentliche Orgelsanierung dadurch überflüssig geworden ist. Für deren Kosten (ein fünfstelliger Betrag) muss in einem Orgelfonds Geld angespart werden. Falls Sie dafür spenden wollen, nutzen Sie bitte die vorhandenen Spendentüten oder die Einzahlung auf das Gemeindekonto (s. S. 33). Bitte Verwendungszweck „Orgelfonds Johanneskirche“ angeben.

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Oktober 2014

Zukunft der Epiphaniaskirche

Der Baustoff Beton, der in unzähligen Gebäuden nach dem Wissensstand der sechziger Jahre verwendet wurde, ist Ursache des schlechten baulichen Zustands der Kirche. Die dünne Betonschicht bröckelt und die darunter liegende Stahlkonstruktion rostet durch. Der Kirchturm ist bereits seit Jahren abgesperrt, die Glasfenster der Eingangsseite (Norden) wurden durch Holzverstärkungen gesichert, die bunte Wabenfassade (Süden) ist in der derzeitigen Form nicht zu retten.

Diese niederschmetternde Diagnose steht in dem Gutachten des Ingenieurbüros Bräuer & Späh. Die Standsicherheit der Tragstruktur ist zwar noch gegeben, aber es besteht dringender Handlungsbedarf: „Die Fensterwand ist nur zu retten, wenn anstelle der kaputten Wabenwand eine neue Fassade gesetzt wird, die die Fensterwand vor Licht- und Witterungseinflüssen schützt“ sagt Gutachter Felix Späh. Hinzu kommen weitere erforderliche Baumaßnahmen und erhöhte Instandhaltungskosten, insgesamt Kosten von über 2 Mio. werden geschätzt. In den nächsten zwei Jahren müsste ein Anfang gemacht werden. Das Geld ist bei der Evangelischen Kirche Mannheim aber nicht vorhanden, im Doppelhaushalt 2014/15 sind für ganz Mannheim 2,8 Mio. für Sanierungen und Bauunterhalt eingeplant.

Aufgrund dieses neuen Sachstands müssen die Feudenheimer Planungen neu überlegt werden. Die innerkirchlichen Gremien der Bezirksgemeinde (Stadtsynode und Stadtkirchenrat) beraten nach der Sommerpause. Am 16. November 2014 informiert Dekan Hartmann in der Gemeindeversammlung über das weitere Vorgehen und präsentiert dann eine mit den kirchlichen Leitungsgremien und der Gemeinde vor Ort abge­stimmte angestrebte Lösung.

Eine Entscheidung, was mit der Kir­che geschieht, erfolgt erst im Frühjahr 2015.

Wir werden daher wie geplant, das 50jährige Jubiläum im März 2015 feiern und die Kirche nutzen und mit Leben füllen!

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Mai 2014

Bausachen

Gebäudeoptimierung:
Anfang April hat die neu gewählte Stadtsynode zum ersten Mal getagt und den Haushaltsplan 2014/15 beraten und teilweise verabschiedet. Der Bauhaushalt wur­de noch einmal an die Verwaltung zurückgegeben, da es Einsprüche gegen die Verteilung der vorhandenen Mittel von rund 4 Mio. gab. Der errechnete Sanierungsbedarf an Kirchen und Gemeindehäusern liegt bei acht Millionen €, dazu kommen noch Kosten für Kitas.

Die Machbarkeitsstudie für Feudenheim, die im November auf der Gemeindeversammlung vorgestellt wurde, musste leider noch auf die Epiphaniaskirche und den Kirchturm ausgedehnt werden. Die bereits festgestellten Betonschäden, besonders im Bereich der Kirchenfenster, wurden von Gutachtern untersucht. Das komplette Gutachten soll in den nächsten Wochen vorliegen. Klar ist, dass eine mögliche Sanierung sehr teuer wird und in einigen Teilen dadurch auch charakteristische Gebäudeteile grundsätzlich verändert würden.

Der Bau eines neuen Gemeindehauses mit Kita auf dem Bonhoeffergelände ist weiterhin das Planungsziel, damit die heutigen Ansprüche der Gemeindearbeit in einem einladenden und barrierefreien Gebäude verwirklicht werden können. Die Bewirtschaftungskosten werden dann auch noch mit sinkenden Mitteln bezahlbar sein. Zur Finanzierung sind neben den Erlösen aus Geländeverkauf auch Mittel der Bezirksgemeinde in Aussicht gestellt.

Barrierefreier Kirchhof
Johanneskirche:
Wir hoffen noch auf einen Baubeginn in diesem Jahr, der sich durch Planänderungen leider verschoben hat. Vielleicht feiern wir ja eine „Grundsteinlegung“ zum Gemeindefest Ende September!

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Stand März 2014

Der neue Ältestenkreis wurde am 6. Januar in sein Amt eingeführt und hat seine Arbeit begonnen.

Die Wahlbeteiligung bei der Briefwahl lag in Mannheim bei 14, 7 %, das ist mehr als in den vorhergehenden Wahlen, aber weniger als im landeskirchlichen Durch­schnitt. In Feudenheim lag die Beteili­gung höher, nämlich bei 20,7 %. Wahlberechtigte: 4.241, abgegebene Stimmen: 879, davon 59 ungültig.

Wir danken allen Wählern für Ihr Ver­trauen und bitten Sie, uns bei unserer Ar­beit in den vor uns liegenden 6 Jahren nach Kräften zu unterstützen.

4 neue und 8 alte Älteste müssen sich jetzt näher kennen lernen, sich gegenseitig informieren, um vertrauensvoll zusammen mit den Pfarrersleuten das Ge­mein­deschiff auf Kurs zu halten. Dorothea Horz wurde wieder zur Vorsitzenden gewählt.

Unsere Interessensschwerpunkte finden sie hier zusammengestellt:

Annemarie Andritschky: Stadtsynode, Diakonie, Erwachsenenbildung, Frauenarbeit, Kulturkirche

Dorothea Horz: Vorsitz, Bausachen, Besuchsdienste, Finanzen u. Fundraising, Förderverein, Weltgebetstag

Dr. Andreas Hundsalz: Erwachsenenbildung, Familie

Dr. Gerald Jahn: Konversion, Kontakt zu Vereinen

Gabriele Klüter: Stadtsynode (dort auch im Finanz- u. Personalausschuss), Blutspende, Finanzen, Kirchenmusik

Sabine Ningel: Stadtsynode (dort auch im Ausschuss für Kinder, Jugend u. Schule), Frauenarbeit, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit,  Besuche bei Neuzugezogenen

Christiane Ritscher: Eine-Welt-Kreis, Jugendarbeit, Konversion, Kulturkirche

Dr. Olaf Schmidt-Gündel: Konversion, Ökumene

Ursula Schröder-Lehmann: Stadtsynode, Erwachsenenbildung, Kulturkirche, Ökumene

Christiane Setzer: Kitas, Konfirmandenarbeit, Kontakte zur Bürgergemeinschaft

Dr. Jens Zeppernick: Bausachen, Finanzen

Ulrike Ziegler: Kitas, Konfirmandenarbeit, Ökumene, Weltgebetstag, Kassenprüfung

Alle Ältesten wirken nach besten Kräften und im Rahmen ihrer zeitlichen Möglich­keiten tatkräftig mit an Gottesdiensten, vielen Gemeindeaktivitäten, bei Festen, Gartenarbeit und vielem mehr.

Zahlen 2013

Am Jahresanfang wird Kassensturz gemacht! Hier sind wichtige Ergebnisse des letzten Jahres:

Opfer für die eigene Gemeinde: 12.041 €
Kollekten für kirchliche und diakonische Aufgaben außerhalb Feudenheims: 11.372 €
Diakoniessammlung: 3.400 €
Kollekte für Brot für die Welt: 16.555 €

Allen Gebern ganz herzlichen Dank!

Zahlen zur Gemeindeentwicklung 2013:

Gemeindeglieder: 4.534 + 422 mit Nebenwohnsitz (2012: 4.628 + 412 NWS)Kircheneintritte: 9 (2012: 8)
Kirchenaustritte: 32 (2012: 32)

Bauangelegenheiten

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