Matthäusgemeinde Mannheim

Evangelische

Gemeinde Feudenheim

in Mannheim

Kulturkirche Epiphanias

Ende 2014 wurde bekannt, dass die Evangelische Kirche Mannheim wegen dringend notwendiger Sanierungsarbeiten nicht in der Lage ist, die Feudenheimer Epiphaniaskirche auf Dauer zu erhalten. Daraufhin gründeten Anfang 2015 engagierte Feudenheimer den Verein „Förderer von Epiphanias“, der sich um die Zukunft der Epiphaniaskirche bemüht.

 

Weitere Entwicklung

 

Stand März 2019

Der Ältestenkreis hat im Nachgang der Gemeindeversammlung vom 10. Februar 2019 und im Blick auf den Investorenwettbewerb zum Epiphanias-Gelände drei Voten verabschiedet und an das Dekanat gesandt:

  1. Der Ältestenkreis bittet darum, die Entscheidung das Pfarrhaus neben der Epiphaniaskirche aufzugeben, noch einmal zu überdenken.
  2. Der Ältestenkreis bittet darum, die Entscheidung die Kirchendiener-Wohnung neben der Epiphaniaskirche aufzugeben, noch einmal zu überdenken.
  3. Die Kulturkirche braucht Nebenräume, wenn das Gemeindehaus wegfällt: Toiletten und Garderobe für Musiker und Gäste, Probenräume. Der Ältestenkreis versteht und unterstützt dieses Anliegen, weil die Kulturkirche ein Teil der Gemeindearbeit ist und bittet dringend um ein Gespräch vor dem 19.2.19 mit den Förderern, damit dieses Anliegen in die Ausschreibung des Investorenwettbewerbs einfließen kann.

Stand Dezember 2018

Am 17. November haben wir gemeinsam die erfolgreiche Sanierung der Epiphaniaskirche und des Glockenturms gefeiert. In etwas mehr als einem Jahr konnten wir unseren sehr ehrgeizigen Plan in die Tat umsetzen. Dass dies gelang, verdanken wir einer sehr harmonischen Zusammenarbeit aller Beteiligten. Insbesondere die Baufirmen, die Architekten Strobel und die Verantwortlichen der Kulturkirche Epiphanias e.V. haben die Arbeiten immer wieder vorangetrieben und frühzeitig Mängel erkannt und behoben bzw. beheben lassen. Aber auch die Arbeiten der Firma Bachert an der Glockenstube und den Glockenläden fügte sich nahtlos in die Sanierungsarbeiten ein.

Der sanierte Glockenturm der EpiphaniaskircheWenn Sie sich von weitem – insbesondere vom Norden oder Westen – Feudenheim nähern, können Sie schon den Epiphanias-Turm sehen. Und wenn Sie dies nach Einbruch der Dunkelheit tun, zeigt Ihnen das erleuchtete Kreuz den Weg. Wenn Sie dann vor dem Turm stehen, können Sie die ausgezeichnete Sanierung und die wunderschönen Glockenläden aus Lärchenholz bewundern. Unser Glockenturm, der abgerissen werden sollte, erstrahlt als Wegmarke in neuer Pracht und alter Standfestigkeit.

 

 

Wir konnten die KircDas beleuchtete Turmkreuz wird installierthe und den Turm zu den Kosten sanieren, die in unserer Planung vorgesehen waren. An der Kirche konnten wir einsparen, am Turm mussten wir dieses Geld dann wieder ausgeben. Die Gesamtkosten lagen bei einem Drittel des ursprünglich befürchteten Betrags von 1,8 Mio. €, der nur für die Kirche errechnet worden war.

In den nun kommenden Jahren steht die Sanierung des Anbaus und des Vorplatzes an. Hierzu müssen wir vorrangig unsere Kassen wieder füllen.

Stand September 2018

Die Sanierung der Epiphaniaskirche ist abgeschlossen.

Ende Juni 2018 konnten wir die Sanierung der Epiphaniaskirche abschließen. Die Sanierung war eine große handwerkliche, aber auch logistische Herausforderung für alle Beteiligte. Aber sie ist nach Aussage der Fachleute beeindruckend gelungen. Hierfür meinen herzlichen Dank an das Architekturbüro Strobel und an die Baufirma Obra. Besonders erfreulich ist, dass wir gleichzeitig die Kosten senken konnten und somit weit unter den Betrag von 1.8 Mio. € kamen, der einmal im Raum stand.

Das Gerüst an der Südfassade gab uns die Möglichkeit eine Lichtinstallation anzubringen. Diese haben wir unter Mithilfe vieler fleißiger Hände und tatkräftiger Anleitung von Frau Berry, Leiterin der Beleuchtung des Nationaltheaters Mannheim, installiert. So können wir nachts oder bei trübem Winterwetter die farbenprächtige Fassade innen und im warmweißen Licht die Fassade außen auf uns wirken lassen.

Das Gerüst an der Nordfassade haben wir dazu genutzt, die Beleuchtung des Sternkreuzes anzubringen. Auch hier mein ganz herzlicher Dank an alle Mithelfer.

Eingerüsteter EpiphaniaskirchturmNun steht die Sanierung des Glockenturms an – unsere zweite vielleicht noch größere Herausforderung. Die Arbeiten gehen zügig voran, aber auch hier sind die Schäden immens. Insbesondere im oberen Teil des Turmes konnte nicht die vorgesehene Sanierungsmethode wie an der Kirche durchgeführt werden, es musste eingeschalt und mit Spritzbeton verfüllt werden. Dies erhöht natürlich die Ausgaben. Wir gehen davon aus, dass wir hier im Gegensatz zur Kirche die veranschlagten Kosten überschreiten werden. Aber wir werden es dank der vielen Spenden und der Unterstützung durch die Deutsche Stiftung für Denkmalschutz und das Landesamt für Denkmalpflege finanzieren können.

Nächstes Jahr steht dann die Sanierung des Kirchplatzes an. Auch hier hoffen wir auf einen Zuschuss des Landesamtes für Denkmalpflege. Die Anträge sind in Bearbeitung.

Frühestens 2020 – wahrscheinlich aber später–- werden wir den Anbau sanieren und erweitern.

 

Stand Mai 2018

Sanierung Glockenstuhl Epiphanias

Für die 5 Glocken werden nach 54 Jahren neue Joche gebraucht, die Klöppel werden erneuert. Die Läutemaschine, die Glocken-steuerung und die Schalläden werden entsprechend umgerüstet und montiert. Die Aufträge an die Glockengießerei Bachert werden erteilt. Für die Kosten konnten Zuschüsse der Denkmalpflege gewonnen werden

Die Südfassade der Epiphaniaskirche ist saniert

Im Oktober 2017 haben wir mit der Sanierung der Epiphaniaskirche begonnen. Einige sehr große Hürden mussten genommen werden. Insbesondere das Ausmaß der Betonschäden war immens. Zusätzlich sorgte der lange Winter für eine deutliche Verzögerung. Aber jetzt strahlt die Südfassade dank einer hervorragenden handwerklichen Leistung wieder in altem Glanz. Die Sanierung ist nach der Aussage der Fachleute beeindruckend gelungen. Damit wir nicht nur an sonnigen Tagen Freude an der wunderschönen Glasfassade haben, wurde unter Mithilfe vieler fleißiger Hände und tatkräftiger Anleitung von Frau Berry, Leiterin der Beleuchtung des Nationaltheaters Mannheim, eine Lichtinstallation angebracht. So können wir nachts oder bei trübem Winterwetter die farbenprächtige Fassade innen und im warmweißen Licht die Fassade außen auf uns wirken lassen.

Die Ostfassade ist ebenfalls fertiggestellt, das Gerüst an der Westfassade wird voraussichtlich in der 18. Kalenderwoche entfernt und die Nordfassade wahrscheinlich bis Pfingsten saniert sein.

Die Vorbereitungen für die Sanierung des Glockenturms, unserer zweiten großen Herausforderung, sind weitgehend abgeschlossen, sodass wir nach Pfingsten mit der Restaurierung beginnen können. Zu dem Projekt „Glockenturm Epiphanias“ wurde uns von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ein Zuschuss von 40.000 € genehmigt sowie – ganz aktuell – Fördergelder in Höhe von 45.380 € von der Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg. Hierfür bedanken wir uns ganz herzlich.

Allen möchte ich für ihr außerordentliches Engagement danken. Gemeinsam haben wir jetzt schon viel erreicht und werden auch die zukünftigen Aufgaben stemmen können.

Ihr Dr. Werner Besier
1. Vorsitzender Förderer von Epiphanias e.V.

 

Stand November 2017

Die Sanierung der Epiphaniaskirche schreitet voran
In einer Informationsveranstaltung am 16. Oktober 2017 berichtete ich über den Start der Sanierungsarbeiten. Dekan Hartmann war anwesend und äußerte sich sehr positiv zu unserem Engagement und zur Entwicklung des Gesamtkonzepts „Kulturkirche Epiphanias“. Dies freut uns sehr und bestärkt uns in unseren Bemühungen um den Erhalt der Epiphaniaskirche.
Einen Tag später, am 17. Oktober 2017 bekamen wir vom Denkmalschutzamt grünes Licht für die Sanierung und konnten sogleich mit den Arbeiten beginnen. Die Attika (Aufsatz über dem Hauptgesims eines Bauwerks) und die senkrechten Säulen sind bereits weitgehend saniert und die Wiederherstellung der Kassetten hat begonnen. Trotz großer Schäden und einer großen Herausforderung an das handwerkliche Geschick der Arbeiter sind wir zuversichtlich, dass die Südfassade noch in diesem Jahr fertig wird (wenn das Wetter mitspielt). Die anderen Fassaden sind deutlich weniger geschädigt und werden nächstes Jahr in Angriff genommen.
Während der Sanierungsarbeiten können wir die Kirche ohne Einschränkung liturgisch, kulturell und sozial nutzen – so wie wir es uns zur Aufgabe gestellt haben.

 

Stand September 2017

Ein weiterer Meilenstein auf dem
Weg zum Erhalt der Epiphaniaskirche
Am 08.09.2017 haben Dekan Hartmann und der Unterzeichner im Beisein von Frau Goslant und Frau Merz von der Eva und Horst Engelhardt Stiftung den Gestattungsvertrag für die Epiphaniaskirche unterschrieben. Was bedeutet dieser Meilenstein in unseren Bemühungen um die Epiphaniaskirche?
Seit Anfang 2016 haben wir uns auf diesen Tag vorbereitet. Wir haben ein Sanierungskonzept in Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro für das Ensemble Epiphaniaskirche erstellt, Statiker mit den entsprechenden Berechnungen für den Turm und die Kirche beauftragt, eine Mustersanierung an der Südfassade durchgeführt, bei mehreren Lokalterminen mit den Denkmalschutzbehörden uns beraten lassen und schlussendlich einen Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zur Erhaltung und Pflege eines Kulturdenkmales gestellt.
Unsere Bemühungen wurden nun von den ersten großen Erfolgen gekrönt. Dem Antrag auf Gewährung einer Zuwendung wurde stattgegeben und wir erhalten vom Land Baden Württemberg für die Sanierung der Kirche einen Zuschuss von 39.350 €. Der Antrag für den Turm ist in Vorbereitung. Der Gestattungsvertrag ist unterschrieben. Dies bedeutet, dass uns die evangelische Kirche Mannheim (EKMA) gestattet, die Epiphaniaskirche zu sanieren. Alle hierzu notwendigen Vorbereitungen sind getroffen, sodass wir umgehend mit der Sanierung beginnen werden. In der zweiten Jahreshälfte 2018 wird dann die Betonsanierung des Turmes folgen. Unabhängig davon wollen wir die Reparatur des Glockenstuhls und die Installation neuer Glockenjoche vorantreiben und hoffen, dass auch dies noch in diesem Jahr erfolgt.
Ausführlich wollen wir Sie im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Montag, 16. Oktober 2017 um 19 Uhr in der Epiphaniaskirche über den weiteren Fortgang unserer Aktivitäten unterrichten.
Wir danken allen unseren Spenderinnen und Spendern, insbesondere der Eva und Horst Engelhardt Stiftung, die die Sanierung erst ermöglicht haben. Auch in Zukunft werden noch etliche Aufgaben auf uns zukommen. (Sanierung bzw. Neubau der Toiletten, Erweiterung des Anbaus, Sanierung des Vorplatzes usw.). Deshalb bitten wir Sie weiterhin um Ihre Unterstützung. Wir freuen uns über jede Spende und jedes neue Mitglied im Verein Förderer von Epiphanias.

 

Stand Februar 2017

Epiphaniasgelände

Die Ausschreibungsunterlagen für den Investorenwettbewerb werden zurzeit in Zusammenarbeit mit Stadtplanung Mannheim und EKMA von ProKiba, der Organisatorin der Ausschreibung, erarbeitet und sollen bis Ende Mai vorliegen.

Stand Dezember 2016

Epiphanias-Gelände: Jury prämiert vier Entwürfe für die künftige Nutzung. Nun folgt der Realisierungswettbewerb mit Investoren

(21.11.2016) Aus den 25 Beiträgen, die beim Ideenwettbewerb für die Nutzung des Epiphanias-Geländes aus ganz Deutschland eingereicht wurden, wurden vier Vorschläge prämiert. Am meisten
überzeugte eine Bebauung in offener Blockstruktur, die den Platz vor der Epiphaniaskirche gänzlich unberührt lässt. Über das Preisgeld von insgesamt 16.000 Euro freuen sich Architekturbüros aus Walldorf, Mannheim, Freiburg und Leipzig.

Welcher Entwurf realisiert wird, ist damit noch nicht entschieden. Ziel des Ideenwettbewerbs war, Lösungen zu finden, bei denen sich im nächsten Schritt Investoren einbringen, erläutere der Jury-Vorsitzende Prof. Johann Eisele aus Darmstadt beim Pressetermin am 18. November.

„Wir übernehmen Verantwortung“

Über die vielen Beiträge freut sich auch Dekan Ralph Hartmann. Denn „dieser Wettbewerb sorgt für Qualität. Wir übernehmen hier Verantwortung für die städtebauliche Situation, für das Miteinander im Stadtteil und auch für die Ästhetik“, so Hartmann.

Zwölf Stunden hatte die hochkarätig besetzte Jury über die Vergabe der vier Preise diskutiert. Die Spanne reichte von blockartiger Bebauung bis hin zu locker über das Areal verteilten Baukörper, von kubusförmigen Gebäuden bis hin zu geschwungenen Bauformen. „Wir hatten eine beeindruckende Vielfalt von ganz unterschiedlichen Lösungsansätzen“, sagte Eisele über die eingereichten Beiträge. Hauptkriterien des offenen Ideenwettbewerbs waren die Nutzung der verfügbaren Fläche bei Erhalt der Kirche als Kulturkirche, die Gestaltung der genutzten Fläche beispielsweise auch für soziale Angebote, eine gute städtebauliche Einbindung und der Erhalt der Bäume. Die vier prämierten Beiträge lagen in der Bewertung alle „dicht beeinander“, betonte Jury-Mitglied Dr. Werner Besier von Förderer von Epiphanias Feudenheim e.V.

Den mit 6.000 Euro dotierten 1. Preis erhielt das Architekturbüro Jöllenbeck & Wolf Architekten aus Walldorf. Ihr Vorschlag sieht zwei gegeneinander versetzte L-förmige Baukörper vor, in deren Mitte sich eine Innenhoffläche öffnet. Die Baukörper bieten Raum für beispielsweise betreutes Wohnen, ein Café und Gemeinschaftsräume. „Die Arbeit überzeugt durch ihre klare städtebauliche Gliederung und die Gestaltung der Freiräume“, so das Votum der Jury.

Anstelle von Platz 2 und 3 hat die Jury zwei Arbeiten mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Die Arbeit von Hetzel+Orthoff Architekten aus Freiburg sieht sechs amorph geformte Gebäude vor, die sich so in das Areal einfügen, dass alle Bäume stehen bleiben können. Aus der Vogelperspektive sehen die Grundrisse fast wie ein Puzzle aus. „Innovative Gebäudeformen mit innovativen Wohnformen können für den Ort gut und für einen Investor interessant sein“, urteilte die Jury. Einen weiteren 2. Preis ging an die Architekten Storch+Federle aus Mannheim. Sie wollen „Epiphanias im neuen Glanz“ erscheinen lassen und sehen zwei langgestreckte Baukörper auf dem Gelände vor, die durch das vorgeschlagene Fassadenmaterial wie goldene Häuser mit kristallinen Formen anmuten.

Den 4. Preis erhielt das Leipziger Architekturbüro Schöner und Panzer für den Vorschlag eines Integrationshotels. Dieses soll im bestehenden Epiphaniashaus untergebracht sein, so dass die alte Bausubstanz genutzt wird. „Die Idee“, urteilt die Jury, „passt zur Kulturkirche, nach Mannheim und in den Stadtteil Feudenheim“.

Für die evangelische Gemeindein Feudenheim betonten Ältestenkreisvorsitzende Dorothea Horz und Gemeindepfarrerin Dorothee Löhr wie wichtig die ästhetischen und ökologischen Aspekte, die soziale und die städtebauliche Perspektive dieses Wettbewerbs seien.

Wettbewerb mit Bürgerbeteiligung

Welche der Ideen zum Zuge kommt, ist offen. Steffen Jooß, Direktor der Evangelischen Kirchenverwaltung, erklärte, dass bei dem zweistufigen Wettbewerb auf den nun abgeschlossenen Ideenwettbewerb der Investorenwettbewerb folge. Denn es gälte, die eingereichten Vorschläge mit finanzierenden Investoren zu verbinden. Noch bis zum 27. November sind im Epiphaniashaus alle 25 Beiträge ausgestellt, so dass sich Interessierte aus Feudenheim und der Region mit einbringen können. „Diese Bürgerbeteiligung ist uns in diesem Wettbewerbsverfahren sehr wichtig“, sagt Jooß. In einer zweiten Phase folgt nun der Realisierungswettbewerb, um die Umsetzung durchführen zu können. Mit Ergebnissen der zweiten Wettbewerbsphase wird im Frühjahr 2017 gerechnet.

Hintergrund des Wettbewerbs ist die Neuorganisation der gemeindlichen Gebäude in Feudenheim. Derzeit gibt es an der Johannes-und an der Epiphaniaskirche jeweils ein Ensemble aus Kirche, Gemeinde-und Pfarrhaus sowie Kita. Mit Blick auf die Entwicklung der Gemeindemitgliederzahl ist das nicht mehr finanzierbar. Daher wird die Evangelische Bezirksgemeinde Mannheim in Feudenheim
zukunftsorientiert investieren: Anstelle des jetzigen Bonhoeffer-Hauses an der Johanneskirche wird ein neues Gemeindehaus mit fünfgruppiger Kita gebaut. Dieses Vorhaben, für das demnächst ein Wettbewerb ausgeschrieben wird, wird durch den Verkauf des Epiphaniasgeländes mitfinanziert. Welcher Investor den Zuschlag für das Epiphanias-Projekt erhält, entscheidet die Evangelische Kirche in Mannheim. (dv)

Bildunterschrift: Präsentieren die vier Sieger-Entwürfe des Ideenwettbewerbs für das Epiphanias-Gelände: (v.l.n.r.) Dr. Werner Besier (Förderer Epiphanias e.V.), Dorothea Horz (Vorsitzende Ältestenkreis), Steffen Jooß (Direktor Evangelische Kirchenverwaltung), Dorothee Löhr (Gemeindepfarrerin), Prof. Johannes Eisele (Jury-Vorsitzender). Foto: de Vos.

Stand November 2016

Am 16./17. November wird über die eingereichten Entwürfe für das erste Verfahren, den Ideen-Wettbewerb für das Epiphaniasgelände, entschieden. Die Ausstellung der Beiträge mit den prämierten Arbeiten kann

am Sonntag, 20.11.2016, 12-13 Uhr
am Mittwoch, 23.11.2016, 18 Uhr (19 Uhr Gemeindeversammlung)
und am 27.11.16 (16-17 Uhr) im Epiphanias-Saal besichtigt werden.

Zur Vorbereitung des zweiten Teils des Wettbewerbs erfolgt jetzt die Klärung der Grundlagen und Anforderungen für den baurechtlichen Aufstellungsbeschluss für die Auslobung des Investorenwettbewerbs, der im nächsten Frühjahr startet und die endgültige Entscheidung über die zukünftige Gestaltung des Epiphaniasgeländes bringen wird.

In der Gemeindeversammlung am Mittwoch 23.11.16 um 19 Uhr im Epiphaniashaus werden die Wettbewerbsergebnisse diskutiert.

 

Stand Oktober 2016 | Gemeindebrief 40 - Erntedank 2016

aus dem Ältestenkreis

Wettbewerb Epiphaniasgelände

53 Architektenbüros haben sich für die Ausschreibungsunterlagen interessiert, am 20. Juli fand ein Rückfragenkolloquium statt, bei dem das Gelände und die Gebäude von Interessenten besichtigt werden konnten. Hier stellte sich das Preisrichtergremium den Fragen der rund 20 Besucher. Seitdem läuft der Wettbewerb.

Abgabetermin ist der 17. Oktober 2016. Der kirchliche Projektentwickler ProKiBa sichtet die Einsendungen (Pläne und Modelle). Am 16. und 17. November tagt das Preisgericht über die anonymisierten Entwürfe. Das Ergebnis wird veröffentlicht, die Arbeiten werden anschließend im Epiphaniashaus für Presse, Gemeindeglieder und Bürgerschaft ausgestellt. In dieser Zeit kann das Epiphaniashaus nur eingeschränkt von Gruppen und Kreisen genutzt werden.

Aus der Evangelischen Gemeinde Feudenheim sind Pfarrerin Löhr, ÄKR-Vorsitzende Dorothea Horz und für die Förderer von Epiphanias e.V. Dr. Werner Besier im Preisgericht abstimmungsberechtigt vertreten.

Förderer von Epiphanias Feudenheim

Kulturkirche Epiphanias

Seit dem letzten Gemeindebrief an Pfingsten 2016 hat sich viel in der Weiterentwicklung unserer Kirche getan. Anlässlich der 1250 Jahre Feudenheim hatten wir eine Kammermusikwoche mit der Musikhochschule Mannheim und ein Benefizkonzert Feudenheimer Künstler zusammen mit Ursula Trede-Boettcher organisiert. Diese Konzerte fanden einen sehr großen Zuspruch. Es kamen über 1000 Besucher! Wir werden deswegen diese Konzertreihe vom 11.12. -18.12.2016 erneut durchführen. Auch finanziell war der Juni unser bester Monat. Wir haben mehr als 6.000 € für den Erhalt der Kirche eingenommen.

Das erste Verfahren der Ausschreibung des Epiphaniasgeländes wurde eingeläutet (Offener Ideenwettbewerb). Als Ziel ist unter anderem die „Stärkung des Konzeptes „Kulturkirche Epiphanias“ im § 02 festgeschrieben und weiter in § 15: „Das Ensemble der Kirche bleibt als Fläche für den Gemeinbedarf in Art und Nutzung erhalten. Das Betreiberkonzept „Kulturkirche Epiphanias“ muss in den Gesamtplanung integriert werden.“ (Quelle: Ideenwettbewerb Epiphanias-Areal I 1. Verfahren I Auslobung I pro ki ba GmbH I kirchliches bauen)

Wir sehen hier sehr zuversichtlich in die Zukunft. Wir werden uns konstruktiv in die weitere Entwicklung dieses Wettbewerbs einbringen.

Auch im Bereich der Sanierung hat sich Einiges getan. Die Heizung wurde gewartet (seit längerer Zeit wieder einmal) und in diesem Rahmen die Isolierung in den Luftschächten ergänzt bzw. neu angebracht. Dies hat zur Folge, dass weniger Wärme verloren geht und gleichzeitig die Heizung jetzt nur noch flüstert!

Die Mustersanierung der Südfassade wurde durchgeführt. Dies war eine Auflage des Denkmalschutzamtes. Anbei zwei Bilder von vorher und nachher. Das richtige Material in Körnung und Farbe zu finden, war eine große Herausforderung an den Restaurator Herrn Tönies. Das Ergebnis ist hervorragend:

vorher                 nachher

 

Wir werden jetzt Zuschüsse des Denkmalschutzamtes beantragen und können dann zur Sanierung schreiten. In der BASF, die uns ebenfalls unterstützt, haben wir einen weiteren sehr kompetenten Partner für unser Sanierungskonzept.

 

Stand Mai 2016 | Gemeindebrief Nr. 39 - Pfingsten 2016

Förderer von Epiphanias Feudenheim

Trägerverein „Kulturkirche Epiphanias“ gegründet

Am 24.03.2016 fand die Gründungsveranstaltung des Trägervereins „Kulturkirche Epiphanias“ im Epiphaniashaus statt. An der Gründungssitzung nahmen 12 Personen teil. Der gemeinsame Wille, die Epiphaniaskirche zu erhalten, zu sanieren und kirchlich, kulturell und sozial zu nutzen, wurde von allen Anwesenden bekräftigt. Die Satzung wurde einstimmig beschlossen. Die evangelische Gemeinde Feudenheim konnte bisher noch nicht dazu gewonnen werden, als geborenes Mitglied fester Bestandteil des Trägervereins zu werden. Wir haben die Satzung so formuliert, dass dies aber jederzeit noch möglich ist, wenn die Gemeinde es wünscht. Der Vorstand setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Dr. Werner Besier, Vorsitzender; Hans-Joachim Schröder, Stellvertreter; Barbara Weber, Schatzmeisterin; Prof. Harald Klüter, Schriftführer; Monika Dewald, Vertreter geborenes Mitglied FEF [Förderer von Epiphanias Feudenheim e.V.]; Herwig Heegewaldt, Beisitzer; Ellen Weinel, Beisitzerin.

Unser Bestreben wird sein, im Sinne des Stadtteils Feudenheim, kirchliche und kulturelle Präsenz zu zeigen und dies für alle Bevölkerungsschichten. Dies soll der Förderung des Gemeinwesens und dem Erhalt wichtiger sozialer Strukturen dienen.

 

Epiphaniasgelände | Pressemeldung v. 19.05.2016

Evangelische Kirche lobt zweistufigen Wettbewerb aus

Wie bereits angekündigt, soll ein zweistufiger Wettbewerb die konzeptionelle und städtebauliche
Gestaltung des Epiphaniasgeländes und den Erhalt der Epiphaniaskirche als künftiges multifunktionales Veranstaltungszentrum sichern. Genau so wichtig wie tragfähige Ideen ist dafür ein Investor, der die Bebauung des Geländes und die Sanierung der Kirche in enger Abstimmung mit dem Trägerverein ermöglicht.

Die Vorbereitungen für den Wettbewerb laufen, noch im Sommer 2016 soll es losgehen. Ausgeschrieben wird das gesamte Gelände zur Erbpacht. Die Epiphaniaskirche und der Kirchturm müssen als Gemeinbedarfsflächen erhalten bleiben. Für das restliche Gelände werden nun Interessenten mit ihren Ideen gesucht. Zwischen dem Ideen- und dem Investorenwettbewerb ist im Verfahren eine Phase der Bürgerbeteiligung eingefügt. Dabei werden die von der Jury in der ersten Phase ausgewählten Ideen präsentiert und zur Diskussion gestellt. Mit diesen Ergebnissen und den baurechtlichen Anforderungen wird dann ein konkreter Investor als Pächter, Bauträger und Partner für den Trägerverein gesucht.

„Alle kommen zu Wort, alle sind beteiligt. Angesichts der komplexen Interessenlage ist der Wettbewerb ein zwar aufwändiges, aber gutes und vor allem transparentes Verfahren, um die verschiedenen Interessen angemessen zu berücksichtigen und zu einer tragfähigen Lösung zu kommen“, ist Dekan Ralph Hartmann überzeugt. Die Epiphaniaskirche kann so ein beispielhafter Ort des kulturellen und geistlichen Lebens werden.

Für die evangelische Gemeinde Feudenheim, sagt Ältestenkreisvorsitzende Dorothea Horz, sei wichtig, „dass dieser Wettbewerb die Auseinandersetzungen um die Nutzung des Epiphaniasgeländes zu einem für alle Beteiligten befriedigenden Ergebnis führt“. Auch Dr. Werner Besier, Vorsitzender des Trägervereins „Kulturkirche Epiphanias“ wertet den Wettbewerb als Schritt in die richtige Richtung. „Die Förderer von Epiphanias begrüßen den jetzt anstehenden Ideenwettbewerb zur zukünftigen Nutzung des Epiphaniasgeländes. Wir wünschen uns viele kreative Konzepte und sozial engagierte Investoren. Der Trägerverein wird sich in diesem Sinne aktiv in den Wettbewerb einbringen.“

Info: Hintergrund für die Diskussionen um die Epiphaniaskirche ist deren starke Sanierungsbedürftigkeit und die sinkende Zahl der Gemeindemitglieder. Wie in allen Gemeinden landes- und bundesweit wird deren künftiger Gebäudebestand abgeleitet vom Bedarf, der sich an den Mitgliederzahlen und an den Notwendigkeiten vor Ort orientiert. Aus Kostengründen sind in Feudenheim die beiden jeweils aus Kirche, Gemeinde- und Pfarrhaus sowie Kindergarten bestehenden Gebäudeensembles an der Johanneskirche im alten und an der Epiphaniaskirche im neueren Stadtteil nicht zu halten. Der Stadtkirchenrat hatte den Neubau eines Gemeindehauses und einer Kita an der Johanneskirche beschlossen und sich für Verhandlungen mit dem Verein „Förderer von Epiphanias Feudenheim“ über einen möglichen Erhalt der Epiphaniaskirche ausgesprochen. Möglich wurde dies durch eine dem Förderverein zugesicherte Spende von mehr als 1 Millionen Euro. (dv)

 

Stand September 2015 | Gemeindebrief Nr. 36 - Erntedank 2015

Offener Brief des Dekans

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Feudenheimerinnen und Feudenheimer,

Die Situation in Feudenheim macht allen, die in Mannheim auf der Ebene der Stadtgemeinde oder vor Ort in Feudenheim Verantwortung tragen, zu schaffen. Wir haben mehrere Jahre um die Lösung unserer Gebäudeprobleme in Feudenheim gerungen. Es ist offensichtlich, dass die kirchlichen Gebäude einen immensen Sanierungsbedarf haben: Die beiden Gemeindehäuser mit ihren angeschlossenen Kindertagesstätten sind in konzeptionell, energetisch und substantiell veraltet. Die Johanneskirche ist stark beschädigt und wird nur mit Hilfe eines Sonderprogrammes für stadtbildprägende historische Kirchen der Landeskirche saniert werden können. Die Epiphaniaskirche hat aufgrund ihrer Konstruktion einen Sanierungsbedarf von fast 2 Millionen Euro. Nachdem wir unser Abrissvorhaben für das gesamte Epiphanias-Areal im Herbst 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt und Gelegenheit zur Bürgerbeteiligung gegeben haben, sind wir nun in intensiven Gesprächen mit der Initiative „Rettet Epiphanias“ mit dem Ziel, die Kirche zu retten, d.h. sie einer Trägergesellschaft zu übergeben, die Sanierung und Betrieb eines multifunktionalen Veranstaltungszentrums übernimmt.

Deutlich formuliert sich der Schmerz über die Veränderungen und den Abschied von Gewohntem und Liebgewonnenem. Das ist verständlich und gehört zu Veränderungsprozessen dazu.

Es gibt auch Lust auf Neues, Gegenwärtiges, Frisches.

Andererseits werden dadurch positive, zukunftsweisende Aspekte zugedeckt. Denn: Wir werden ein neues, modernes Gemeindehaus haben, eine neue Kindertagesstätte, die nicht nur heute, sondern auch in Zukunft den Kindern adäquate Möglichkeiten bietet und zeitgemäße pädagogische Konzepte und Angebotsformen erlaubt. Wir werden die Johanneskirche sanieren und für die kommenden Generationen erhalten. Uns ist daran gelegen, dass im Zentrum von Feudenheim an der Johanneskirche mit einer ansprechenden Platzgestaltung ein Kirchenareal mit kurzen Wegen zwischen unseren Einrichtungen entsteht. Es gibt auch viele Stimmen, die Lust auf Neues, Gegenwärtiges, Frisches haben. Dies wird an der Eberbacher Straße entstehen.

Respekt für die, die Verantwortung tragen

Hin und wieder vermisse ich in Äußerungen den Respekt vor denjenigen, die in Feudenheim Verantwortung für die zukünftige Entwicklung unserer Kirche übernommen haben.

Natürlich trennt sich niemand gern von Gewohntem, wünscht sich niemand einen Rückbau unserer Infrastruktur. Wir haben Ende der 50-er Jahre auf die Herausforderung einer stetig wachsenden Mitglieder- und Bevölkerungszahl mit einer beachtlichen Ausweitung unserer Gebäude reagiert. Heute reagieren wir auf eine sinkende Mitglieder- und Bevölkerungszahl mit einer erneuten Konzentration unserer Gebäude. Es wäre unverantwortlich, den Rückgang der Gemeindeglieder in Feudenheim von ehemals ca. 10.000 auf derzeit 4.600 zu ignorieren. Gerade weil wir Kirche sind, müssen wir uns den gegenwärtigen Herausforderungen stellen und Zukunft gestalten, ohne künftige Generationen zu belasten. Unser Ziel ist ein Gebäudebestand, den wir auch mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln ordentlich unterhalten können.

Wir werden als Bezirksgemeinde eine große Summe an Kirchensteuermitteln für die Neubauten in Feudenheim zur Verfügung stellen. Weil diese Summe nicht ausreicht, müssen wir uns von Vorhandenem trennen und Grundstücke verkaufen. Ich habe großen Respekt insbesondere vor den ehrenamtlichen Mitgliedern des Ältestenkreises, die den Mut und die Größe haben, ihren persönlichen Abschiedsschmerz zugunsten einer verantwortlichen Entscheidung zurückzustellen und diese deutlich zu vertreten.

Neubau des Gemeindehauses und der Kindertagesstätte

Für den Neubau des Gemeindehauses und der Kindertagesstätte an der Eberbacher Straße wird derzeit ein Architektenwettbewerb vorbereitet, um eine hohe architektonische Qualität und eine gelungene städtebauliche Einbindung des Areals in das Feudenheimer Zentrum zu gewährleisten.

Ideenwettbewerb und Investorenwettbewerb für Epiphaniasgelände

Weil wir uns unserer Mitverantwortung für die Gestaltung des Stadtteiles bewusst sind, setzen wir den Verkaufsbeschluss des Stadtkirchenrats trotz der bereits vorhandenen Kaufangebote nicht kurzfristig um, sondern loben einen zweistufigen Wettbewerb aus, der neben den finanziellen auch stadtteilrelevante Kriterien berücksichtigen wird und an dem auch die Bürgerschaft teilnehmen kann

Das Verfahren beider Wettbewerbe stellen wir der interessierten Öffentlichkeit am 27. September in einer Gemeindeversammlung im Bonhoeffer-Gemeindehaus vor.

Wir wollen eine verantwortbare und zukunftsfähige Lösung für die Gemeinde in Feudenheim.

Nach der langen Phase der Diskussion ist es jetzt Zeit, zu handeln. Ich bitte Sie, unsere Bemühungen zu unterstützen, getroffene Entscheidungen mit zu tragen und den in diesem Sinne handelnden Personen mit Respekt zu begegnen.

Herzlich, Ihr  Dekan Ralph Hartmann

 

 

Stand April 2015 | Gemeindebrief Nr 35 - Pfingsten 2015

Förderer von Epiphanias Feudenheim

Zukunft für die Epiphaniaskirche

In einer Sitzung des Vereins Förderer von Epiphanias Feudenheim mit Dekan Hartmann wurde dessen Nutzungsvorschlag des Vereins angenommen. Da das offizielle Protokoll zu dieser Sitzung noch nicht vorliegt, hier der Wortlaut unter Vorbehalt:

Grundlage für ein Sanierungs- und Nutzungskonzept

Getragen von einer großen öffentlichen Unterstützung will der Verein ‚Förderer von Epiphanias Feudenheim’ den Erhalt der Epiphaniaskirche durch die folgenden Maßnahmen sichern und die Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes ermöglichen:

Die Grundsanierung der Kirche wird als vordringlich angesehen. Durch eine großzügige Spendenzusage durch die Horst- und Eva Engelhardt Stiftung ist es der EKMA zumutbar, die für eine solche Grundsanierung benötigten Sachmittel aufzubringen. Die Gebäudesanierung muss zeitnah begonnen werden, um dauerhafte Schäden an dem denkmalgeschützten Gebäude zu verhindern und damit der Erhaltungspflicht gemäß §6 DSchG nachzukommen. Die Verantwortung für diese Maßnahme liegt in Händen des Eigentümers, der EKMA. Zu einer Grundsanierung gehören:

  • die Sicherung der Südfassade durch eine entsprechende Einhausung
  • eine Betonsanierung der Westfassade mit Verbreiterung des Dachüberstandes
  • eine Betonsanierung der Nordfassade
  • die Sanierung des Turmes (evtl. erst in der zweiten Sanierungsstufe)

Die EKMA hat in den Gesprächen mit Vertretern des Fördervereins dargelegt, auf Unterstützung angewiesen zu sein, um den Aufwand der Sanierung decken zu können und insbesondere um lange Genehmigungswege zu vermeiden. Der Verein ist bereit, sich in diese Grundsanierung verantwortlich einzubringen, sofern ihm durch den Eigentümer ein entsprechender Auftrag erteilt würde. Hierfür müsste die rechtliche Situation abschließend geklärt sein (z.B. Haftungsfragen usw.). Zu seinem Auftrag zählt er auch das Einwerben von weiteren Spendenmittel.

Sofern sich die EKMA außerstande sieht, das grundsanierte Kirchengebäude zukünftig eigenständig zu bewirtschaften, könnte die Nutzung in die Hände einer Trägergesellschaft (GbR) übergehen. Diese müsste eine professionelle Organisationsstruktur besitzen. Mitglieder dieser Trägergesellschaft wären:

  • die EKMA, vertreten durch die evangelische Gemeinde Feudenheim
  • der Verein Förderer v. Epiphanias Feudenheim
  • Vereine in Feudenheim und der Stadt Mannheim
  • weitere Mitglieder

Für eine zukünftige Nutzung als

Kulturkirche Epiphanias
Liturgie – Kultur – Soziales

wurde in Gesprächen außerhalb der evangelischen Gemeinde u. a. mit der Stadt Mannheim (im Gespräch mit OB Dr. Kurz) und mit den im Bezirksbeirat vertretenen Parteien, wie auch mit lokal ansässigen Vereine Interesse bekundet. Ziel ist es, den öffentlichen Raum ‚Epiphaniaskirche’ im westlichen Wohngebiet Feudenheims zu erhalten und durch eine Weiterentwicklung des Gebäudes unter Wahrung des denkmalgeschützten Ensembles die Möglichkeit für eine regelmäßige Mitnutzung durch andere Religionsgemeinschaften zu schaffen und die Kirche für regelmäßige kulturelle und soziale Veranstaltungen zu öffnen. Ein interessierter Partner ist auch die Musikhochschule Mannheim (Gespräch mit Prof. Meister terminiert). Der Förderverein der Friedenskirche Ludwigshafen (Gespräch mit Dr. Morgenthaler) hat seine Unterstützung zugesagt.

In den bisherigen Gesprächen wurde jedoch deutlich, dass für ein solches Nutzungskonzept als Kulturkirche der Frage nach der Einbeziehung der Gesamtliegenschaft eine große Bedeutung zukommt. Deshalb muss bei der Diskussion über einen Verkauf der Liegenschaft die Nutzung als Gemeinbedarfsfläche und die zukünftigen Belange der ‚Kulturkirche Epiphanias’ einbezogen werden.

Der Verein Förderer v. Epiphanias Feudenheim (FEF) hat auf seiner Vorstandssitzung vom 13.04.2015 diese ‚Grundlage für ein Sanierungs- und Nutzungskonzep‘ beschlossen. Sie wurde der EKMA zur weiteren Abstimmung vorgelegt.

Mannheim, im April 2015

 

Stand Februar 2015 | Gemeindebrief Nr. 34 - Passion/Ostern 2015

Förderer von Epiphanias Feudenheim

Verein „Förderer von Epiphanias Feudenheim“ gegründet

Im November 2014 wurde der ev. Gemeinde Feudenheim im Rahmen einer Gemeindeversammlung von unserem Dekan Herrn Hartmann mitgeteilt, dass die Epiphaniaskirche wegen starker Baumängel nur mit hohen Kosten zu sanieren sei und deswegen nur der Abriss des gesamten Ensembles wirtschaftlich sinnvoll sei. Einige Feudenheimer Bürger haben daraufhin eine Bürgerinitiative(BI) gegründet mit dem Ziel, Epiphanias zu erhalten. Aus dieser BI ging am 15.01.2015 der Verein Förderer von Epiphanias Feudenheim hervor. Die Gründungsmitglieder sind: Herr W. Becker-Bender, Herr Dr. W. Besier, Herr K. Daffner, Frau M. Dewald, Frau L. Gottschall, Herr Prof. H. Klüter, Herr J. Klüter, Herr Prof. W. Queisser, Frau P. Thürmann und Frau B. Waldkirch. Wir sind alle von dem Wunsch getragen, diesen für Feudenheim so wichtigen Ort der Begegnung zu erhalten. Dass dies nicht leicht werden wird, war uns allen klar. Eine Kirche abzureißen, die Zeugnis gibt für die schwere Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die mehr ist als ein seelenloser Bau, die ein Haus Gottes und ein Haus der Menschen in Feudenheim ist, können wir nicht hinnehmen.

Der 25. Evangelische Kirchenbautag formulierte in seinem Maulbronner Mandat 2005: 'Die Kirchengebäude sind Seelen, Gedächtnis und Gewissen unserer Dörfer und Städte, in denen wir wurzeln, sie sind unaufgebbares Kulturgut der Allgemeinheit'. Dies ist unser Leitspruch. Nach ihm handeln wir. Aber Epiphanias ist noch mehr. Epiphanias ist eine Begegnungsstätte für alle Altersgruppen, für alle Feudenheimer Bürger im Sinne der Ökumene und einer weltoffenen Gesellschaft. Die Akustik der Kirche ist weit über das Stadtgebiet hinaus bekannt und wird als eine der besten in Mannheim gelobt. Der Kirchenbau, der vom Bauhausstil inspiriert ist, ist einmalig. Das Kirchenfenster der Südfront findet sich vergleichbar nur noch einmal in Deutschland und zwar in der Gedächtniskirche in Berlin. Epiphanias steht unter Denkmalschutz.

Dies zu erhalten ist unser Ziel. Wir haben schon viel erreicht, aber wir müssen noch mehr erreichen, um Epiphanias zu erhalten. Dass man Abstriche machen muss, ist uns klar. Dass eine Mischnutzung des Gebäudes die Zukunft unter welchem Träger auch immer sichern muss, ist sinnvoll. Dass die ev. Gemeinde Feudenheim insgesamt als Gewinner aus unseren Bemühungen hervorgehen muss, ist unser erklärtes Ziel. Helfen Sie uns dabei.

Wir bitten alle Gemeindemitglieder, unsere Initiative zu unterstützen. Unterschreiben Sie unsere Petition auf den ausliegenden Listen (Feudenheimer Geschäfte, Apotheken, Arztpraxen) oder auf unserer Homepage: www.rettet-epiphanias-feudenheim.de Kommen Sie zu unserer Informationsveranstaltung am 02.03.2015, 18:00 Uhr, im Gemeindesaal der Epiphaniaskirche.

 

Aus dem Ältestenkreis

Flächenreduzierung, eine unendliche Geschichte?

Die mit der Zusammenlegung unserer beiden Gemeindeteile von der Kirchenverwaltung angestrebte Reduzierung der Gemeindehausflächen (Ziel: Verringerung der Kosten für Gebäudeunterhalt und Bewirtschaftung bei sinkenden Gemeindegliederzahlen) geht nach 7 Jahren in eine neue Planungsrunde, weil jetzt auch die Epiphaniaskirche zur Disposition gestellt wird.

Anlässlich der Initiative Rettet Epiphanias hier eine Zusammenstellung des zeitlichen Ablaufs der mehrfach veränderten Planungen:

2011: Entscheidung für das Bonhoeffergelände als einzigem Gemeindehausstandort, Aufgabe des Epiphaniashauses. Eine Umsetzung der Entscheidung erfolgte nicht, da Finanzen und Mitarbeiter der Bezirksgemeinde Mannheim vordringlich mit Baumaßnahmen im Bereich Kindertagesstätten ausgelastet waren. Außerdem wurde ein wichtiger erster Teil der Dachschäden der Johanneskirche beseitigt.

2013: ein Gutachten über den Gebäudebestand (Machbarkeitsstudie) und die vorhandenen Grundstücke wurde von der Kirchenverwaltung in Auftrag gegeben; es wurden sicherheitsrelevante Schäden an allen Gebäuden der Gemeinde ermittelt. Die Ergebnisse der Studie und vergleichende Planungsideen für unsere beiden Standorte wurden dem ÄKR und der Gemeindeversammlung am 10.11.13 vorgelegt. Diese Pläne gingen vom Erhalt der Epiphaniaskirche aus.

2014: Wegen der Bauschäden an beiden unter Denkmalschutz stehenden Kirchen wurde der Auftrag an die Firma Drees & Sommer nachträglich erweitert und am 13.1.2014 ein geändertes Gutachten abgeliefert. Außerdem hat das Dekanat ein Gutachten zu den Sanierungsmöglichkeiten der Betonschäden der Epiphaniaskirche in Auftrag gegeben.

Im Mai 2014 wurden die Ergebnisse dem ÄKR vorgestellt und mit der Kirchenverwaltung diskutiert. Der ÄKR wurde aufgefordert im Juli seine Stellungnahme hinsichtlich der gesamten Gebäudeentwicklung unter den geänderten Voraussetzungen, besonders hinsichtlich des Erhalts der Epiphanias-Kirche, abzugeben.

Im Ältestenkreis ergab die Abstimmung über Gemeindehausplanungen, Grundstücksverkäufe und möglichen Kirchenabriss ein geteiltes Votum. Dies wurde am 16. Juli 2014 mit dem Dekanat diskutiert. Damit lag das weitere Verfahren beim Eigentümer der Gebäude.

In einer Pressekonferenz des Dekanats wurde im August die Öffentlichkeit über den gefährdeten Erhalt der Epiphanias-Kirche informiert.

Auf der Gemeindeversammlung am 16.11.14 hat Dekan Hartmann geänderte Vorschläge des Stadtkirchenrates zur Gebäudeentwicklung vorgestellt. Außerdem wurde ein Zeitplan mitgeteilt, der auffordert realistische alternative Vorschläge im Dekanat einzureichen. Ziel: Entscheidungsfindung des Stadtkirchenrates im Mai 2015.

In dieser Phase der Beratungen befinden wir uns derzeit. Die Aktivitäten von „Rettet Epiphanias“ und die angekündigte Spende von 1,2 Mio. € der Engelhardt-Stiftung sind ein neuer Teil der Entscheidungsfindung.