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Das Konstanzer Konzil

Die Ausstellung zeigt, dass es eine Reformation vor der Reformation gab. Das vielleicht bedeutendste weltgeschichtliche Ereignis auf dem Boden Baden-Württembergs stellte  Fragen nach Kirchenreform, Toleranz und Glaubensfreiheit bearbeitet mit den Kommunikationsmitteln des 15. Jahrhunderts.

Jan Hus wurde um seines Glaubens willen als Ketzer bzw. Märtyrer in Konstanz verbrannt, weil er wie Luther für die Freiheit des Glaubens und für eine Kirchenreform kämpfte, (Brot und Kelch beim Abendmahl für jeden Christenmenschen, Bibel in der Volksprache, Abbau von Macht-Missbrauch und anderen kirchlichen Missständen, Papstkritik).

Die Themen und Fragestellungen des Konstanzer Konzils sind bis heute aktuell:

Welche logistischen, sprachlichen, weltanschaulichen und religiösen Brücken brauchen wir, um gesellschaftlich weiterzukommen und wie kann Toleranz und friedlicher Einsatz für Glaubensfreiheit vermittelt und gelebt werden? Wie können grausame Märtyrer-Tode wie der von Jan Hus und Johannes von Prag verhindert werden? Welche Erkenntnisse des Konstanzer Konzils können wir auf unsere moderne multikulturell geprägte Gesellschaft Mannheims übertragen?

Die wunderschön anzusehenden Ausstellungsstücke und ihre Beschreibungen stammen von Herbert Kempf.

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