Hochzeit

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Wir freuen uns, wenn Sie den Bund ihrer Ehe nicht nur beim Standesamt, sondern auch in der Kirche schließen möchten. Kirchliche Trauung bedeutet nämlich die Lebensgemeinschaft zweier Menschen nicht nur im Bereich der eigenen Machbarkeit zu sehen, sondern auch unter den Segen Gottes zu stellen, ihn um sein Geleit zu bitten.

Was müssen Sie tun?

  1. Als erstes sollten Sie Kontakt aufnehmen zum Pfarramt und den Hochzeitstermin abklären. Tun Sie das rechtzeitig, d.h. ca. 1/2 Jahr im Voraus.
  2. Als nächstes (am besten beim gleichen Anruf) sollten Sie mit dem Pfarrer einen Termin für das Traugespräch ausmachen. Bei diesem Gespräch wird vor allem der Traugottesdienst besprochen. Es ist uns wichtig, dass Sie möglichst weitgehend mitbestimmen, welche Texte, welche Lieder, welche Musik, usw. in diesem Gottesdienst vorkommen werden. Denn dieser Gottesdienst soll zu Ihnen passen und nicht 08 15 sein; er soll Sie bereichern und Sie sollen ein Leben lang gerne an das Fest und den Gottesdienst zurück denken.
  3. Was sollten Sie mitbringen zum Traugespräch?
  • Ideen: Vielleicht haben Sie im Freundes- oder Verwandtenkreis Hochzeiten miterlebt und Lieder, Texte, Gestaltungselemente haben Ihnen gefallen.
  • Ihre Tauf-, Konfirmationsdaten. Vielleicht auch Ihre Konfirmandensprüche, wenn sie ihnen gefallen haben. Alle anderen Daten haben Sie wahrscheinlich im Kopf.
  • Wenn sie schon länger standesamtlich verheiratet sind, können Sie auch gleich das Stammbuch mitbringen. Dort werden wir Ihre kirchliche Trauung eintragen. Wenn Sie erst kurz vorher standesamtlich heiraten können Sie das Stammbuch aber auch zur Trauung mitbringen.

Weitere Fragen:

1. Wer kann kirchlich heiraten?

Alle, die einer christlichen Kirche angehören. Voraussetzung für eine kirchliche Trauung in der evangelischen Kirche ist allerdings, dass ein Partner evangelisch sein muss.

Gehört der andere Partner der katholischen Kirche an, so ist es eine schöne Möglichkeit ökumenisch zu heiraten, aber auch eine evangelische Trauung ist möglich.

Gehört der andere Partner keiner Kirche (mehr) an, so kann man auch kirchlich heiraten, sofern das, was wir im Traugespräch für den Gottesdienst vereinbaren von allen Seiten mitgetragen werden kann.

Gehört der andere Partner einer anderen Religion an, Muslim, Buddhist, ... so ist eine kirchliche Trauung im engeren Sinn nicht möglich. Aber es besteht die Möglichkeit einen Gottesdienst zu feiern, in dem wir um den Segen Gottes bitten. Die eigentliche Traufrage entfällt hier.

2. Wo kann man kirchlich heiraten ?

Prinzipiell ist das Wohnortpfarramt für die Trauung zuständig, d.h. auch die dazu gehörig Kirche.

Will man an einem anderen Ort heiraten, so muss man zu dem dortigen Pfarramt Kontakt aufnehmen und sich von seinem Heimatpfarramt einen sogenannten Entlassschein aussetellen lassen.

Wir stellen im Pfarramt solche Entlassscheine unentgeltlich aus, wenn Menschen unserer Gemeinde an einem anderen Ort heiraten wollen. Wir brauchen umgekehrt einen solchen Schein, wenn Menschen bei uns heiraten wollen und wenn sie nicht aus unserer Gemeinde sind.

Voraussetzung für die Hochzeit in der Johanneskirche für Paare von außerhalb ist im Normalfall ein Anknüpfungspunkt (Wohnort der Eltern hier, hier konfirmiert, ... ) mindestens aber ein Gespräch im Vorfeld mit dem Pfarrer.

3. Was kostet die kirchliche Trauung

Da mindestens ein Partner Mitglied der ev. Kirche sein muss, kostet die Trauung für Sie nichts. Schließlich zahlen Sie Kirchensteuer.

Sollte allerdings z.B. die Kantorin außerplanmäßig mit einem Sänger/Sängerin üben, oder sollte der Kirchendiener außerplanmäßig dasein, um die Kirche für Proben offenzuhalten ist es üblich, wenn Sie dafür etwas bereithalten.

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