Neues Gemeindehaus

Stand Dezember 2016

Gemeindebrief Nr. 41 | Advent/Weihnachten 2016

Wettbewerb Neues Gemeindehaus und Kita, Bonhoefferhaus

Wir sind einen wichtigen Schritt vorangekommen. Das Prinz-Max-Gelände kann von der EKMA gekauft werden. Dementsprechend wird jetzt die Ausschreibung des Architektenwettbewerbs weitergeführt.

Vorgesehener Zeitplan:
02.11.2016 Bekanntmachung des Bewerberverfahrens, auf den Seiten der EKMA im Internet nachlesbar. Die Auswahl der Bewerber erfolgt Mitte Dezember. Nach einer Preisrichtervorbesprechung erfolgt Ende Januar der Versand der Auslobung und der Wettbewerbsunterlagen. Am 3.4.17 endet die Abgabefrist für die Entwürfe, das Preisgericht tagt am 18.05.2017. Bauherr ist die Evangelische Kirche Mannheim.

 

Stand September 2016

Gemeindebrief Nr. 40 | Erntedank 2016

Wettbewerb Neues Gemeindehaus

Es laufen weiterhin die Verkaufsverhandlungen über das Prinz-Max-Gelände zwischen EKMA und der katholischen Gemeinde. In diesem Monat soll der Stiftungsrat von St. Peter-und-Paul seine Entscheidung treffen. Danach erst können die vorbereiteten Ausschreibungsunterlagen für den Wettbewerb mit den konkreten Bedingungen zum Gelände fertiggestellt werden.

 

Stand April 2016

Gemeindebrief Nr. 39 | Pfingsten 2016

Neues Gemeindehaus | Gemeindeforum am 6. April

Als wir diesen Termin Anfang Februar festgelegt hatten, waren wir guter Hoffnung, dass bis April einige wichtige Voraussetzungen für die weiteren Planungen geschaffen sein würden und wir über die Umsetzung reden könnten.

Jetzt Ende April sieht es allerdings so aus, dass die Verkaufsverhandlungen mit den zuständigen Stellen der Katholischen Kirche für das Prinz-Max-Gelände noch nicht abgeschlossen sind. Die Ausschreibungsunterlagen für den Architektenwettbewerb werden in Karlsruhe vorbereitet, sind aber noch nicht fertig, unter anderem wegen der Frage, auf welchem Gelände letztendlich gebaut werden kann.

Im Jahr 2010 haben sich der Ältestenkreis, die Bauabteilung der EKMA und der Gemeindebeirat bereits einmal intensiver mit dem Projekt Neues Gemeindehaus neben der Johanneskirche beschäftigt. Wir haben Daten zur Nutzung erhoben, Wünsche und Anforderungen für eine der zukünftigen Gemeindearbeit entsprechende Gebäudeausstattung diskutiert. Dabei war auch klar, dass die Gebäuderichtlinien der Evangelischen Landeskirche entsprechend den gesunkenen Mitgliederzahlen unserer Gemeinde nur ein kleineres Gemeindehaus ermöglichen würden.

Die Umsetzung des Bauvorhabens erfolgte aus verschiedenen Gründen dann doch nicht so schnell wie erhofft. In 2014 wurden die Planungen neu angestoßen durch eine Machbarkeitsstudie. Sie führte letztendlich zum Stadtkirchenrats-Beschluss vom Mai 2015. Seitdem laufen die Wettbewerbsvorbereitungen sowohl für das Epiphaniasgelände als auch für das Gelände an der Eberbacher Straße. Neue Verzögerungen haben sich ergeben durch die Möglichkeit das neben der Johanneskirche liegende Grundstück von Prinz-Max in die Planung mit einzubeziehen.

Die Wettbewerbsvorbereitungen werden von ProKiba, Karlsruhe, geleistet.

Die Beschreibung der Wettbewerbsaufgabe lautet:

Ziel ist die Neuordnung der verschiedenen kirchlichen Nutzungen, deren Außenräume und Wegebeziehungen untereinander und eine anschließende Arrondierung der Teil-Grundstücke auf dem Gesamtgrundstück (rund um Johanneskirche und Pfarrhaus). Durch die Neuordnung der Nutzungseinheiten wünscht sich die Ausloberin eine Klärung der außenräumlichen Situation um die Johanneskirche, eine Verbesserung der internen Wegebeziehungen, der Orientierung und Synergien unter den kirchlichen Nutzungseinheiten an der Kirche.

„Wir wollen dort Räume, die freundlich, einladend und auf der Höhe der Zeit sind.“

Eine wichtige Grundlage für die Planungen sind die Gebäuderichtlinien der EKIBA. Wichtige Maßzahl ist die Mitgliederzahl der Gemeinde (derzeit rund 4400).

Um wie viel Quadratmeter wird es sich ungefähr handeln:

Gemeindehaus Hauptnutzfläche: rund 530 qm, einschließlich Saal, Nebenflächen (z. B. Küche) und Verkehrsflächen.

Bei der Kita sind die Verhandlungen mit der Stadtverwaltung, ob 4 oder 5 Gruppen finanziert werden können, noch nicht abgeschlossen.

Wie die Gebäude gestaltet werden und wie sie sich auf dem vorhandenen Grundstück verteilen werden, wird in dem Architektenwettbewerb ermittelt. Ein Preisgericht, in dem auch die Gemeinde vertreten ist, wird die Entwürfe beurteilen und die Auswahl entscheiden.

Schwerpunkte der regen Gespräche am 6.4. im Gemeindeforum waren der deutlich kleinere Gemeindesaal

150-200 qm wurden vielfach als zu klein moniert. Die derzeitige Größe des Bonhoeffersaals (340 qm mit Bühne) ist aber nicht finanzierbar und für viele regelmäßige Aktivitäten zu groß. Für die Gemeindearbeit werden 4 bis 5 mittelgroße Räume benötigt, die gleichzeitig von verschiedenen Gruppen nutzbar sind. Es werden schließlich auch die Gruppen aus Epiphanias umziehen. Barrierefreiheit, Küche, Lager und besonders genügend Stauraum waren ebenfalls Thema.

Wir planen ein Haus für zukünftige Nutzer und Nutzungen, denen das neue Gemeindehaus Heimat bieten soll. Es war an diesem Abend deutlich zu spüren, dass das Bonhoefferhaus mit seiner schönen Aussicht diese Funktion in den zurückliegenden 60 Jahren erfüllt hat.

 

Stand Februar 2016

Gemeindebrief Nr. 38 | Passion/Ostern 2016

Neues Gemeindehaus / Wettbewerb

Die angekündigten Wettbewerbe für das neue Gemeindehaus und für das Epiphaniasgelände sind noch nicht ausgeschrieben worden. Die Überlegungen der EKMA zur Gestaltung haben sich in den zurückliegenden Monaten nochmals verändert.

Die Ausschreibungen für den kombinierten Ideen- und Investorenwettbewerb für das Epiphaniasgelände werden im März dem Stadtkirchenrat vorgelegt werden.

Der Architektenwettbewerb für das neue Gemeindehaus mit Kindergarten neben der Johanneskirche verzögert sich ebenfalls durch neue Entwicklungen hinsichtlich der Gebäude der Katholischen Gemeinde.

 

Stand September 2015

Gemeindebrief Nr. 36 | Erntedank 2015

Offener Brief des Dekans

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Feudenheimerinnen und Feudenheimer,

Die Situation in Feudenheim macht allen, die in Mannheim auf der Ebene der Stadtgemeinde oder vor Ort in Feudenheim Verantwortung tragen, zu schaffen. Wir haben mehrere Jahre um die Lösung unserer Gebäudeprobleme in Feudenheim gerungen. Es ist offensichtlich, dass die kirchlichen Gebäude einen immensen Sanierungsbedarf haben: Die beiden Gemeindehäuser mit ihren angeschlossenen Kindertagesstätten sind in konzeptionell, energetisch und substantiell veraltet. Die Johanneskirche ist stark beschädigt und wird nur mit Hilfe eines Sonderprogrammes für stadtbildprägende historische Kirchen der Landeskirche saniert werden können. Die Epiphaniaskirche hat aufgrund ihrer Konstruktion einen Sanierungsbedarf von fast 2 Millionen Euro. Nachdem wir unser Abrissvorhaben für das gesamte Epiphanias-Areal im Herbst 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt und Gelegenheit zur Bürgerbeteiligung gegeben haben, sind wir nun in intensiven Gesprächen mit der Initiative „Rettet Epiphanias“ mit dem Ziel, die Kirche zu retten, d.h. sie einer Trägergesellschaft zu übergeben, die Sanierung und Betrieb eines multifunktionalen Veranstaltungszentrums übernimmt.

Deutlich formuliert sich der Schmerz über die Veränderungen und den Abschied von Gewohntem und Liebgewonnenem. Das ist verständlich und gehört zu Veränderungsprozessen dazu.

Es gibt auch Lust auf Neues, Gegenwärtiges, Frisches

Andererseits werden dadurch positive, zukunftsweisende Aspekte zugedeckt. Denn: Wir werden ein neues, modernes Gemeindehaus haben, eine neue Kindertagesstätte, die nicht nur heute, sondern auch in Zukunft den Kindern adäquate Möglichkeiten bietet und zeitgemäße pädagogische Konzepte und Angebotsformen erlaubt. Wir werden die Johanneskirche sanieren und für die kommenden Generationen erhalten. Uns ist daran gelegen, dass im Zentrum von Feudenheim an der Johanneskirche mit einer ansprechenden Platzgestaltung ein Kirchenareal mit kurzen Wegen zwischen unseren Einrichtungen entsteht. Es gibt auch viele Stimmen, die Lust auf Neues, Gegenwärtiges, Frisches haben. Dies wird an der Eberbacher Straße entstehen.

Respekt für die, die Verantwortung tragen

Hin und wieder vermisse ich in Äußerungen den Respekt vor denjenigen, die in Feudenheim Verantwortung für die zukünftige Entwicklung unserer Kirche übernommen haben.

Natürlich trennt sich niemand gern von Gewohntem, wünscht sich niemand einen Rückbau unserer Infrastruktur. Wir haben Ende der 50-er Jahre auf die Herausforderung einer stetig wachsenden Mitglieder- und Bevölkerungszahl mit einer beachtlichen Ausweitung unserer Gebäude reagiert. Heute reagieren wir auf eine sinkende Mitglieder- und Bevölkerungszahl mit einer erneuten Konzentration unserer Gebäude. Es wäre unverantwortlich, den Rückgang der Gemeindeglieder in Feudenheim von ehemals ca. 10.000 auf derzeit 4.600 zu ignorieren. Gerade weil wir Kirche sind, müssen wir uns den gegenwärtigen Herausforderungen stellen und Zukunft gestalten, ohne künftige Generationen zu belasten. Unser Ziel ist ein Gebäudebestand, den wir auch mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln ordentlich unterhalten können.

Wir werden als Bezirksgemeinde eine große Summe an Kirchensteuermitteln für die Neubauten in Feudenheim zur Verfügung stellen. Weil diese Summe nicht ausreicht, müssen wir uns von Vorhandenem trennen und Grundstücke verkaufen. Ich habe großen Respekt insbesondere vor den ehrenamtlichen Mitgliedern des Ältestenkreises, die den Mut und die Größe haben, ihren persönlichen Abschiedsschmerz zugunsten einer verantwortlichen Entscheidung zurückzustellen und diese deutlich zu vertreten.

Neubau des Gemeindehauses und der Kindertagesstätte

Für den Neubau des Gemeindehauses und der Kindertagesstätte an der Eberbacher Straße wird derzeit ein Architektenwettbewerb vorbereitet, um eine hohe architektonische Qualität und eine gelungene städtebauliche Einbindung des Areals in das Feudenheimer Zentrum zu gewährleisten.

Das Verfahren beider Wettbewerbe stellen wir der interessierten Öffentlichkeit am 27. September in einer Gemeindeversammlung im Bonhoeffer-Gemeindehaus vor.

Wir wollen eine verantwortbare und zukunftsfähige Lösung für die Gemeinde in Feudenheim.

Nach der langen Phase der Diskussion ist es jetzt Zeit, zu handeln. Ich bitte Sie, unsere Bemühungen zu unterstützen, getroffene Entscheidungen mit zu tragen und den in diesem Sinne handelnden Personen mit Respekt zu begegnen.

Herzlich, Ihr Dekan Ralph Hartmann

 

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