Veranstaltungen

Gewalt im Koran

Vortrag von Professor em. Dr. Hartmut Bobzin, Erlangen

"Der Koran ist kein Rezeptbuch"
Mittwoch, 15. November 2017

Kulturkirche Epiphanias

Prof. Dr. Hartmut Bobzin (*1946) war nach Studien in Bremen, Marburg, Damaskus seit 1992 Prof. für Islamwissenschaft in Erlangen. Im Mittelpunkt seiner Forschung stehen der Koran und seine Rezeption im Abendland. Seine auch für den Laien empfehlenswerte wissenschaftliche Koran-Ausgabe erschien 2015 bereits in der 9. Auflage, seit 2000 liegt die bereits in 5.Auflage erschienene Mohamed-Biografie vor, sein Koran-Kommentar erscheint in Kürze, 2011 erhielt er den renommierten Rückert-Preis.

Wir sind sehr dankbar, dass er bereits zum dritten Mal zu uns nach Feudenheim kommt, wer seine letzten Vorträge mit Diskussion erlebt hat, wird wiederkommen und weitere Interessierte mitbringen – herzliche Einladung!

 

Zur Einführung des diesjährigen Vortrags schrieb er uns:

„Der Koran ist kein „Rezeptbuch“, in dem Fragen zur islamischen Lebensführung behandelt werden, sondern die Niederschrift der religiösen Offenbarungen, die Mohammed im 7. Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel in Mekka empfing. Die Titel der Herrscher in den verschiedenen islamischen Ländern im Verlauf der Geschichte - „Kalif“, „Sultan“, „Emir“ - spiegeln zugleich wider, in welcher Weise in der islamischen Welt im Verlauf der Geschichte „Gewalt“ ausgeübt wurde. Wie das schon im Koran entfaltet wird, versucht der Vortrag zu zeigen.“

Eintritt frei

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