Veranstaltungen

3 textile Positionen

bedruckt - bemalt - genäht

3.12.2017 – 6.1.2018
Epiphaniaskirche

Isolde Glenz – Sabine Siegmeyer – Ruth Broeckmann

Isolde B. Glenz
Ausgangspunkt meiner Arbeit ist die formale und farbliche Gestaltung von Stoffbahnen durch das Bedrucken in Handsiebdruck mit Motiven nach eigenen Entwürfen sowohl im Rapport als auch frei und teilweise übereinander gedruckt.

Die bedruckten Stoffe (Seide, Leinen, Wolle) werden u. a. zu großzügigen Kleidungsstücken (Unikate) verarbeitet.

„Stoffe bedrucken ist Erfahrungssache. Im Laufe der Jahre wird man sicherer in dem, was man tut und experimentierfreudiger. Ich nehme gerne unterschiedliche Stoffe und kombiniere sie oder überdrucke bereits bedruckte Stoffe. So entstehen neue, überraschende Musterungen.“

 

Sabine Siegmeyer
Textile Grafik

Experimente mit verschiedensten Naturseiden und Farbtechniken setzen in meinen Arbeiten immer wieder neue Akzente. Inspiriert von Natur und lebendigen Formen in Bewegung, male ich Gedanken und Phantasie auf Seide. Durch vielschichtige Farbauftragungen und unterschiedliche Bearbeitungsschritte per Hand, entstehen textile Unikate.

Die exklusiven Einzelstücke leben durch ihre Präsentation.

  • Als Raumobjekt in Verbindung mit Licht und Bewegung.
  • Als Accessoire durch ihre Farbbrillanz.

Seide, die einzigartige, schmeichelhafte Naturfaser von hoher Festigkeit ist temperaturausgleichend, waschbar und ihre Farben licht- und schweißecht.

 

Ruth Broeckmann

Jeder Quilt durchläuft verschiedene Stadien vom Entwurf, über das Färben und Bemalen, das Zusammensetzen der Vorder- und Rückseiten, bis jede Decke schließlich von Hand gequiltet wird – die Handarbeit verleiht den Arbeiten ihre besonders lebendige Note.

Das Verwerten von alten und gebrauchten Stoffen, die neu eingefärbt, bemalt und in den Quilts eingesetzt werden und der Einsatz von Knöpfen, Schlaufen, Rändern und Rissen ist charakteristisch.

Daneben kommen auch Stoffe aus Südafrika und Stickquadrate des Förderprojektes der Deutsch-Afghanischen-Initiative, Freiburg, sowie Materialien meines über die Jahre gewachsenen Stoffsammlung zum Einsatz.

Meine Quiltdecken sind geeignet für die Benutzung im Alltag.

Im letzten Schritt der Verwertung von textilen Resten entstehen meine „Imagos“ – kleine textile „Wesen“ – mein ganz persönliches Bestiarium und die Fetzereien – reliefartige Textilcollagen in farbiger und struktureller Vielfalt.

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